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Aufzug III.
Abgrund des Meeres gesunken. Warst du in diefeurigen Schlünde von Soniar geschleudert, seinWort könnte dich retten. Geh', mache Brage-1 a kund, dafs sie bald wieder Sulmora in ih-re Arme schliefsen wird.
(Semath geht ab.)
Caril (allein.)
Welch ein Mann! Wahrheit flofs immervon seinen Lippen. Nie hat er einen Menschengetäuscht: nie einen Menschen betrogen. — Ja— es mufs ein mächtiges Wesen geben, vondem er solche Wunderdinge sagt. Das All kannnicht das Werk des Zufalls seyn. Es mufs dasWerk eines mächtigen Wesens seyn, und die-ses Wesen mufs unendlich — alhveise seyn.
Ich fühle die grofse Wahrheit. Semath,du hast mir die Augen geöffnet. Wie lerne ichaber dieses W T esen kennen? Wer sagt mir wasich bin? Mein besserer Theil, meine Seele istmir verborgen! Ich untersuche, ich forsche,aber vergebens. Alles ist dunkel — Nacht ummich her, und die schwachen Lichtstrahlen dieich zuweilen exblicke, lafsen mich nur meineUnwissenheit — mein Elend —■ meine Blindheit:sehen. Ich fühle meine Schwäche, meine Ab-hängigkeit. Aber von wem diese Abhängigkeit?Ich bin von Leidenschaften hingerissen! Aber