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Sulmora: Tochter Cuthullins : ein Drama in 5 Aufz.
Entstehung
Seite
10
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A tr f z u

Ton durch die Saiten meiner Harfe gleitenund der zitternde Schritt des Todes schlichdurch meine Hallen. Fürchterlich heulten mei-ne grauen Doggen in ihren Behältern. DieseZeichen sind niciit umsonst, meine Freundinn!nahes Unglück bedroht mich.

SüLAtlllf.

Es sind leere Träume deiner kranken Fan-tasie. Verscheuch diese schädlichen Schwärme-reien; fliehe diese melankolischen Gedanken,die nur deine Ruhe untergraben, und überlassedich der Freude.

Bragela.

Die Freude floh von Bragela. Mir wardkein Trost seit dem Tode Cuthullins. Erwar meine Wonne bei Tag; er war mein Traumbei Nacht. Ich habe keinen mehr, der michbeschütze; keinen Arm, .der mich gegen denFeind sichere; keinen Freund, der Sulmoraund Conloch beschirme. Meine Tochter istumgeben von allen benachbarten Fürsten; siestreiten um ihre Hand, und drohen Unruhe mei-ner Insel. Ehedem scheuten sie sich vor demmächtigen Cuthullin, und zitterten vor demBlitze seines Schwertes ; doch nun verachtensie ein Weib; sie verlachen ihren Zorn undspotten ihrer Rächet