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Orbe mit Tscherliz. 1382
willigung zur Errichtung eines eigenen Bakofens in seinem Haus wird an die Gesandten, welche ver-schiedener Sachen wegen in die gemeinen Vogteicn deputiert werden sollen, überwiesen, ungeachtet er Dder Zinspflicht an den gemeinen Bakofen unterwerfen will. Hüll. e. — 377. Auf das Begehren cin^Einziehcrs um Beseitigung der Hindernisse, die ihm beim Einziehen der Zinsen beider Städte begegne"'wird er angewiesen, die subhastierten Stüke ausrufen zu lassen und an den Meistbietenden zu verkaufe"'indem er so ohne Zweifel zu den ausstehenden Zinsen und seinen Kosten gelangen werde Ilüü- ^ "378 Die Beschwerde gemeiner Untcrthanen von Tscherliz über die Wcinfnhr war auf lezter Jabrrcci 'NU "gvon den Gesandten von Bern in den Abschied genommen worden. Nun erneuern Abgeordnete dics0Herrschaft nochmals ihren Anzug und bemerken, wie gering die Zahl der Züge in dieser Herrschaft ft''so daß ?S ihnen unmöglich, diese Fuhr zu leisten. Die bernischen Gesandten, in der Beglaubig»^'es seien bezügliche Weisungen an die AmtSlcutc zu Yverdon und an den Zöllner zu Bussignp erlasft"worden, nehmen es all loloioullnin. Hüll. o. — 37k> Dieser Mangel an Zügen in der Herrschaft Tsclss^gibt Anlaß, den Ursachen davon nachzuforschen. Nun findet man, wie die von Lausanne den lieber»"^im Amt Tscherliz „brauchen", daß mancher um 18 Florin einen Kornzins, Terragc genannt, kaufesich mit der dritten Garbe nicht begnüge, sondern eine bestimmte Summe dafür nehme daS Korn >va^oder nicht, woraus nicht allein Bcrlheucrung des Korns, sondern gemeiner Landlente Verderbe» entstehDie Bitte der frciburgisllwn Gesandten, Bern möchte für Abschaffung dieses UebcrnuzenS sorgen,von denen von Bern in den Abschied genommen, llüll. k. — 38<K. B^-jchx deö Co»""'^
Grobet über die Abschäznng des jungen Zehntens zu Goumoönö wird bewilligt, daß die GeM'"^Gonmoöns-la-Ville statt dieses Zehntens den beiden Städten 80, die Gemeinde Ee'lagncns 10 »«^ ^Gemeinde GoumoünS-le-Jnx 6 Lausanncr „Soß" jährlich bezahlen sott; jede dieser Gemeinden so»Gebühr den beiden Städten erkennen und ihre gemeinen Güter dafür verschreiben. lbill. x. —das Ansuchen des Pfarrberrn zu Policz-Pittct wird dem Landvogt befohlen, dessen PfrundgebänliäM"zu besichtigen und die nöthige» Reparaturen anzuordnen. Ibill. l>. — 382 Da die Mitherre» ^Herrschaft Mex die Confiseation der Güter von Hingerichteten Personen Prätendieren und da unklar >st'wie es bisher bei solchen Eonsiseationen von Gütern, in der Edellcute Gerichten in der Herrschaft TM»'gelegen, gehalten worden, wird erkennt: Der Urbar und andere Gewahrsamen diese/Mitherre,der beiden Städte Gcwahrsamen. sollen dem Landvogt und dem Commissär vorgelegt werden, die .eine Dcelaration beider Tbeilc Rechte an dieser Confiseation zu formieren haben ' llüll I.l.. - 6^- S-die Anzeige des Landvogts, wie einige Edelleute ihre Erkanntnisse so ausdehnen, daß viele Zinse" ^beiden Städten entzogen Wörden, wird dem CommissSr befohlen, einen Auszug aller streitigen St'-ttznfcrtigcn und diesen den Gesandten be.der Städte vorzulegen, welche dann Gewalt haben solle". ^angemessene zu verfugen, damit „der Va.allcn unbillig Fürncmen abgeleint" und bestraft werde. !>»»- .381. Es wird be,chlossen. daß ;ede Stadt sechs Haken(-Büchscn) und daS dazu gehörige^'',Schloß Tscherliz gebe, dannt dicjes im Nothfall versehen sei. llüll. illl. — 383. Bezüglich desund der sich ain l l,000 Pfund belaufenden Schulden des Hingerichteten Jaegues Bornoz, welchegrößtcnlheils auf einem schöiien Gut zu Penthalaz versichert find, beantragt Frciburg, esauf dieieS Gut veuicheiten schulden vorab davon bezahlt werden, sodann die ältesten SchuldP"" ^aus der Fahrhabe und den übrigen Gütern; das übrige solle bis zur Erörterung der Differenz ^Herren von Mer in Haft bleiben. Die Gesandten von Bern nehmen dieses all rokoronllum. !>>"'' ^