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Jnne vermögen vnnd wyßcn, sich der fach anzunemmen vnnd diesclb mitt den Schidlüthen j vnverzoge""lich zu entscheiden, bh geschwornem Eyd nach syncr gwüßne, als Jnne billich vnnd recht bedunckcn wirt-Welchem theil dann der crwellt Obman mitt syner stim zufallt, dasseldig soll dann von beiden theilcngehallten vnd erstattet werden, ohne widerredt, j vngefhariich, vnnd der ernempt Obman von syner Ob^keith deß Ehdts, damitt er derselben vcrhafft Ist, erlaßcn werden vnnd blyben, vntz zu vßtrag deß Reckst^'Wir haben ouch beidersydts angesechen, daö dise verpündtnuß hinfür von zechen zu zech- j eu Jarcnschworen vnnd ernüwerct werden, Vnnd ob glhch wol sölliches nit ordenlich erfolgte, Nüt destcrwcnigcrkrafft vnnd bestannd haben vnnd vnverbrochenlich gehallten werden solle, HierJnn aber behallten wckvon Zürich vnnd Bern vff vnnser j shdten vor das heilig Römisch Nych von deß Rychö wegen, Ouchannder vnnser Eydt- vnnd Pundtsgnossen vnnd Bürger, mitt denen wir vorhin Inn Pündtnuß, Burg"recht, Vereinung vnnd Verstendtnuß sind, Ouch alle annderc vnnsere frygheiten, Recht vnnd grechtigkeit"ien, brief vnnd sigcl, zusambt dem Cewigen Tractat mitt Künigklicher Maiestat zu Franckrhch vfgcriä>9Vnnd wir von Genfs habent hinwiderumb vorbehallten das Heilig Römisch Rych, als von deß Ry^wegen, vnnd den Ecwigen Traetat mitt Künigklicher Maiestat zu Franck- j rych, ouch annder vnnser habendebrief vnnd sigel, frygheiten vnnd grechtigkeiten. Wir die obgenannten Stctt Zürich vnnd Bern vnndwir die vorgenannten von Genfs Habent vnns selbs HierJnn luthcr vorbehallten vnnd vßgelafsen, dn^wir all mitt j cinanndercn dise obgeschribne stuck alle Inn gmein oder ettlichö bcsonnder wol mögendenndercn, minderen vnnd mecren, nach vnnser aller nothurfft vnnd willen, wenn wir deß all einhclligkli^mitt einanndercn zu rath werdent vnnd es vnns all einhelligllich nutz- j lich vnnd füglich shn bedunckt,ohn mencklichS Irrung vnnd Jntrag, ohn all geferd; Hienebent ouch anndercn Ordtcn Löblicher EV^t-gnoschafft hiemitt nit abgeschlagen syn, sich Inn disere Pündtnuß vnnd fründtschafft ouch Jnzulassc»^Vnd > deß alles zu waarem, vestem. stedtem, eewigem vrkhundt, So habent wir die obgeschribncn StcttZürich, Bern vnnd Genfs vnnser Stetten große Jnsigel öffentlich laßen hencken an discr briefen dMglhchluthende, Die geben sind zu Zürich Am drhßig- j isten Tag Augstmonats, Nach der geburt Christ'vnnsers Lieben Herrn getzallt Fünffzechcnhundert Achtzig vnnd Vier Jare, j
A» der Originalurkunde haiigen wohlerhalten die Siegel von Zürich, Bern vnd Genf,
29.
Der Goldene oder Borromäische Bund zwischen den VII katholischen Orten.
Lucern 138«, 3. LZctober.
(Staatsarchiv Lucern.)
In dem Namen der heiligen, göttlichen, vnzertheilbarlichen Dryfaltigkcit vndeinigen Gottheit, Amen,— Wir j von Stett vnd Landen der Siben katholischen Orten Löblich^Eydtgnoßschaft Verordnete Rhät, Ouch vollmechtigc Anwälltt vnd Sandtbotten, Nämlich von Luccr"Ludwig Pfyffer, Ritter, Pannerherr, der Zyt Schulltheiß, Heinrich > Fleckenstein, Ritter, Allt Schnitt!)^'Sebastian Feer, Panerherr, Nielans Cruß vnd Jost Holdcrmeyer, der Zytt Seckclmeister, All deß Rha'd,Bon Brh Hans Jakob Troger, Ritter, der Zhtt Statthallter, j vnd Melchior Spitz, des Rhats, Bo"Schwytz Christoffel Schorn», Ritter, Panerherr, vnd Caspar Ab Dberg, beyd ilüw vnd Allt Landt AmniaN iVon Vnderwalden Ob dem Wald JohanS Roß- j aehcr, Landt Amman, vnd von Vnderwaldcn Nidt de»'