Druckschrift 
4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

1576

fünnffzechenden tag Decembris Inn der Statt Sollothurn durch Vnderhandlung der Herren Eidtgnosssudie Neütralitet, so hievor zwüschent dem Hertzogthumb Burgundt, BurgGrafschafft Ossone, dem LandBassigny sampt Iren Zugehörenden vnnd harflüßeudcn Erdtrichen vnnd Herrschafften, so darum beglichfen, Eins theils, vnnd der Fry Grafschafft Burgund, der Statt Bysanntz sampt iren Zugchöreniidcnvnd harflüßenden Erdtrichen vnnd Herrschafften, so darinn begriffen, Annderstheils Vffgericht vnndtractiert vnnd damals ernüweret vnnd vff zwentziz Jar darnachvolgende verlcngret worden, wie dann nsstlöüffiger In den briefen gemelter ernüwcrung vnnd verlengerung gemeldet ist; Diewyl vnnd aber H"-'^gesagte Herren die Eidtgnossen berichtet worden, wie das die verlengerung vnnd ernüwcrung gcrürtclNeütralitet vf dem Nün vnnd Zwentzigisten tag Jullii Nechstkünftig Ennden sölte, Guter Hoffnung d"UZuversicht, wo gesagte Neütralitet ernüweret, sollichs wurde ein Mittel sin, dardurch die fründtschaffst 'nigung, guter fride, Verstantnus vnnd Nachpurschafft in den Landtschafften, so darinn vergriffen, Erft>schet wurde, wölche sl) lange Zyt vndereinanderen erhalten, Jnnsonderheit aber, alls die schwäre gll>Kriege zwüschent den beiden aller Christenlichosten vnnd katholischen Majestäten gcwäret habent, LZnuso nun obgerürte Herren Eidtgnossen die Rhuw, Sicherheit vnnd Einigkeit Obgesagter Landtschafften >ukünfftigem gärn begärttend, haben sh durch Ire gesandte, so vff der gemeinen Tagsatzung In dem MlMJuny letstverfloßen zu Baden bh cinanderen versampt gwässcn, Anstatt beider aller Christenlichistcr vnnCatholischer Maiestaten Ire Ambassadoren vnnd Anwalt, so vff gerürter Tagsatzung erschinen, ernst ^gepätten vnnd ersuchen lassen, Das sy gcmeltc Neütralitet ernüweren vnnd gute Zyt verlengercn taff^"weitend, Damit die Bnnderthancn vnnd Jnwoner Obgesagter Provintzen vnnd Landtschafften Infrid, Ruw vnnd Einigkeit laben mögent, Daruff die Herren Ambassadoren versprochen, sh wellenMaiestaten sölliches berichten; welliches sy fldthar gethon, Dermaßen das Jr Maiestaten Inen ofssnl'^bricf vnnd gnugsammen bevelch, diß zcthund, zugeschickt vnnd abgevcrtiget habciu

Derhalben vff Hütt Dattum diß briefs haben sich deswegen Herr Niclaus von Harlay,

Sansy, Fryberr zu Montglat, des Aller Christenlichisten Künigs Heinrichen Raths vnnd JrerAmbassador In dißer Eidtgnoßschafft vnnd durch Jrer Christenlichiste Maiestat harzu geordnet vnnd ^weit, So danne Herr Anthoni von Oisellah, der katholischen Maiestat Ritter, In dem Hoff, Parlaw^vnnd Regierung der Grafschafft Burgundt, Herr zu Nillenove, Frossne, le Castell:c, von Jrertischen Künigclichcn Maicstct hartzugeordnet vnnd crwcllt, mit sampt dem Herren Claude Jacquemct,Rechten Doctor vnnd der Rathen In obgemelten Parlament, vnnd Vincent Benoit, Truckhsäß,erwcllt vnnd geordnet Durch Herren Francissen von Vergy, Ritter, Grase zu Champlite, Fryherr zutroy, Moray vnnd La Rochella :c,, Oberster Lüttinampt vnnd Gubernator Jnnammen Hochgesagteriestat In Jrer Grafschafft Burgundt, annderstheils, vermag Jrer gwalt vnnd bcvelchSbrieffen, so zudißers Contracts gestellt vnnd Jngcluvt sind^ Da nun abgehörte Ambassadoren, alls zu dißerm"verordnete Comissaricn, vor den Herren Gsandten der drhzechcn Ordten der Eidtgnoßschafft ersch''^Namblich Hans Kambli, Bürgermeister, vnnd Hans Keller, deß Raths der Statt Zürich. Niclaus veMeßbach vnnd Anthoni Gaffer, des Raths zu Bern, Rochius Helmli vnnd Ludwig Pfhffcr, br>dvnnd alt Schultheis zu Lutzcrn, Joßt Schmid, Landtamman, vnnd Peter Gyßler, deß Raths zuCbristoff Schorns, Ritter, Landtamman, vnnd Joseph Kennet, des Raths zu Schwytz, MarquartFeldt, Landtamman, vnnd Wolffgang Lussi, des Raths zu Vnnderwalden, Wollffgang Brandenberg,man zu Zug, Ludwig Wichsser, Landtamman, vnnd Joßt Hößli, Statthalter zu GlaruS, Remigius F"