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Reinlich s vnd jedes Ort Jnnsonderheit, Hochermelltem vnscrm Gnädigen Herren I Bischoffen vnd Jrfürstlichen Gnaden zugewandten kriegövolck vnd Nüst- ! ung In vnsern Stetten vnd Schlössern, In^'eg vnd Vyends nötten, ouch j glyche öffnung thun vnd Proviand vmb gcbürliche bezalung gestatten;^ud ^ sonst söllen ouch wir beide theil cinandcru Inn oder vsserthalb kricgsnöttcn, j so vil Jeder thcilembären mag, vngefarlich fryen feilen kouff zulassen, ouch j harinn vnd In allen andern fachen alle fründ^nd nachpurschafft cinandern erzeigen, j (8).
Zum Nüudten; Ob es fach wäre, das vnser deß Bischoffs Rhätteu, die- > ncr oder vnderthanen,^ in vnsern Schlössern, Stetten, gerichleu vnd gebictten j gesessen sind, mitt einem der obgcnauntenHerren Eydtgnossen von den Catho- j tischen Orten oder Iren vnderthanen, Oder sy die Herren Eydt-üuossen von den ^ selbigen Orten, gemeinlich oder sonderlich, oder Ire vnderthanen, so In Iren j Stetten,Schlössern, gerächten vnd gebictten gesessen, gegen einem vnser deß j Bischoffs Rhätten, dienern, oder dievnsern oder vnser Stifft Schlössern, j Stetten vnd gebictten gesessen sind, ettwas zeschaffen Helten^er gcwunnen, I darumb einer den andern ansprach nitt erlassen möcht, Da sol sich ein Jeder vmb IVilichs von dem andern Rechtens Lassen benügen an den enden vnd In dem ge- s richt, da der ansprächigJescfsen Ist, oder dahin er gehört, Daselbst ouch ein Je- > der angesprochner dem klcger eins vnverzognenAchtens syn viid Jme das da- j selbst gestattet werden soll; Wo aber Jemand in deß einen oder andern i^)eils Herrschafftcn In Bürgerlichen fachen fräffel bcgan, oder bußfcllig > wurde, so sol he ein Obcrkeitandern söllichcn, so gcsräfflet oder bussfcllig j worden, vff der Oberteil bcgären, da gefräfflet worden,güttlicher verglhch- ! ung oder zum Rechten zu stellen schuldig sin. (9.)
Zum zeheudeu; Fugte sich aber, das wir, Bischoff Jacob Ehristoff, j mitt den hievorgenanntenHerren Eydtgnossen der Catholischen Orten j gcmcinlich oder einem Ort sonderlich zweyig wurden, Oderdie j Jetzgcmcllten Ort gemeinlich oder ein Ort sonderlich, mitt Iren Fürstlichen I Gnaden, darvorett spx, Darumb söllen wir beidersyts, wann ein theil j den andern ervordcrt, darnach In den nächsten^erzehen Tagen vff einen bc- j stimptcn Tag, der darumb bcnempt würdt, mitt cinandern ze Tagen ko-^en > gan Solothurn In die Statt, Da söllen dann ein Jeder vnser der beiden theilen j Zwcn Erbarc^ünn vß den shnen setzen, für die sölliche Zweyung zc bringen, j die ouch geleerte Ehd zu Gott vndHeiligen schwören söllen, die fach j vuverzogcnlich, oder vff das Lengst i,r Monatsfrist, zu der güttig-oder j zu dem Rcchteir (ob sv die güttigkeit nit finden möchten) vßzesprcchen; i vnd wie sy darumb^kennen, dem sol bcidersytts guug gethan, daby belyb- j cu, ouch waar vnd stäät gehalltcn werden, onc^'dcrred; Wäre j aber, das sich die selben Vier In Iren vrthcilcn glych theillten vnd nitt eins l wurden,^ söllen sy by abgedachten Iren Eyden einen Obman vß vnser ^ deß Bischoffs oder der obgenannten Orten^uden, Herrlichcitcn vnd gebictten, j so vnparthygisch sigc, erkiesen vnd nemmcn, der sy zu der fachUnrein, schydlich j vnd vnargwänig sin bcdnnckt; Derselb gmcin man dann ouch geloben j vnd schwörenso Er die fach nitt güttlich hinlegen mag, diesclb mitt j den Vieren alls obstat vnd vnverzogenlich vß-^shrecheu; Vnd was i sy allso erkennent, demselben sol von beidentbcileu nachkomcu vnd i gnug gethanMelden; Es söllen aber ouch die vier zusätz vnd der Ob- i mau von ^ncn Obern ^rer Eyden erlassenWerden; Fugte es sich > aber, das die vier zugesatztcn eines Obmans sich nit vcrglychen möch- > ten, Son-^ ein theil disen, der ander theil einen andern ernamsete, ! Allsdann sol vss den zwehen fürgcschlagnen^öniännern einer mit i dem Loß zum Obman erwollt vnd dargcben werden, i (l9.)