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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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sy nach verschinenden acht tagenn > thragcn müssen, vßrichtung vnnd gnug thun, Zu glycherwyß vc>"stand vnnd wellen wir Hochgenanter Künig vnnsern zugewandten Järlichen, vnnd so lang dise verchnuNilbestat, geben vnnd vßrichten den halben thcill der Snm gemcyner j Pension, zu mccrung vnnd vber dNgemeinen Pensionen, so sy gewont haben zu cmpfachcn vß Krafft der Traetaten des FridcnS, Mellichshalb theill Inen erlegt vnnd bezallt soll werden aller gstallt vnnd In dem zill, do die andern gemeinPen-> sioncn vßgericht werden, wie bißher bcschcchen ist, Fürer ist ouch zwüscken vnns beschloßtworden, Das, wan vnns den Eydtgnossen vnnd zugewandten der Salltzkouff durch Jnrysscnde Krieg oderander gstallt abgestrickt wurde j an denen Ortten, da wir gewont haben, dassclbig vffzencmmen, Wir Hvch'genanter Künig sollind gedachten vnnsern Ehdt vnnd Pundtsgnosscn den Salltzkouff vnnd sonst andckgethreit nach Jrer notturfft Ii? vnnsern Landen vmb den Pfennig > vnnd In dem wert, wie vnnst^chgnen vndcrthanen, zukhommcn lassen vnnd sy mit den Zöllen hallten, wie von alltemhar kommen lstDicwyl nun tallS anfangs geredt) die traetaten des ecwigen fridcns In allen Iren pnnetcn, j Artickll»vnnd Jnhallt billich krefftengklich bestan vnnd vngemindert blybcn vnnd syn sollen, Sich aber sidtb^zwüscken vnnS ettwas mißverstandtS begeben, Anthrcffcnde, Wie das Recht den Personen, so an vn»-den Künig vcrmehnend Ansprach j zehabcn, crgan vnnd gehallten werden soll, Do so ist erluttcrt v»"?beschlossen, Das wan einich sonderbar Personen vnnser EydtgnoMafft einiche vordrung oder zuspruchvnns den Hochgcnanten Künig gewunnc, oder vermeinte zu- j haben, vmb was fachen das sin möüP'In disem fal soll der Ansprecher zu vorderst syn Ansprach vnnd anliggen sinen Herren vnd Obernleggen vnnd erschynen, Vnnd so dan gedacht sine Herren erkhennen, das syn fach (allö gut vnnd gerechtmöge angesprochen vnnd bejagt werden, Soll demnach der Ansprecher schuldig syn, sollich syn Anspr^vnnsern, KünigS Caroli, Anwellten In der Eydtgnosschafft anzczeigen, Oder In abwcscn dcrselbig^gsandten des Ansprechcrs Herren vnnd j Obern dasselbig vnns Künig Carolo der lenge nach zuschrybc"'pitten vnnd vermanen zeverschaffen, das Jrem vnnderthanen gnug gcschcche. So dan wir dem Ansprechen^mit vßrichtung vff gedachter Herren Eydtgnossen gutt vcrnügen bcgcg- z nen werden, Soll dcrsclbigsprecher damit geschwelgt syn vnnd vnns noch vnnser gsandten nit wytter besuchen; Wo aber wirselben Person vff Jr vordrung nit nach billigkcit vßtrag thun Liessind, Danzemal sollen gedacht Her^'die j Eydtgnossen, vff genants Ansprechers anrüffenn vnns für die Richter vnnd obman schrifftlich crvordr^lassen vnnd er wider VnnS das Recht bruchen nach vermog der Traetaten des Fridens, So aberKünig CaroluS nach sollicher Vordrung j vnnserc zwen Richter vff die march abzufertigen sumigdes Rechtens nit gestendig syn welltenn, Alldan sollen vnnd mögen der gedachten Herren Eydtgnojst^Richter, vff des klagenden Anrüff, nütt dester weniger Jr vrtheill vnnd endtscheydt j setzen vnnd geben'^Welliche Jr vrtheill nit minder Krafft, macht vnnd bestendigkeyt haben soll, dan alls ob die vier Ri^dieselben samentlich geben hettcnd; vnnd was der gstallt gesprochen Wirt, das wellen jwirj fürderlich ^der Eydtgnos- j schafft vßrichtcn vnnd bezalcnn, Glycherwyß soll es sich vnnser Küngs Caroli vnnd vinll^vnnderthanen halb verstanden vnnd mit vnnö gegenwerts gebrucht werdenin Wo fach aber were,vnnser beydcrsydts vnnderthanen j wider einandern einich Ansprachen gewnnnind, wohar die langen vn>khommen möchtend, So soll in allweg der Kleger den Versprecher vnnd angeklagtenn besuchen vnnd ^nemmen an denen ortten vnnd enden vnnd vor dem gericht, j do derselbig angesprochner gesessen ^ 'vnnd In söllichem vaal einem Jeden das Recht gantz fürderlich vnnd kurtz gehalltcn werdenn luthvermog der Traetaten des Fridens, Es sollend ouch nach Jnhallt des ecwigen Fridens, j zwüsche»