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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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schickhen vnd zu dem versprechen dessen, so nüwlich j Im gegentheil dargethan, mitt Verdruß, was vor ab-gelehnt vud abcrmoln anzogenu, whder j harfür pringcnn.

Erstlich, Das Si abermaln vff die Jnsatzung Fürstl. Durchl. trungendt Vnd vß dem Adscheid!, ZU lLucern Im Thusent Fünffhundcrt Fünff vnd Drisstgsten Jar vßgangen, ein Exempell har- j fürzugenein Statt Berru Jrs entwerten Zechendens zu Walldlshutt zuvor vnd Ee ^ Si rechtens gestan, desselbenzechendens whderumb hetteu wollen besetzt sin zc.) Sagten j Si, die gesandten von Berru, Das vsserbhalb Krieg vnd gwalltthat In Bürgerlichen fach- > en vnd ansprachen, wie dieselbige gwesen, Oderwau sonst die Händell zuvor dheiner andern > gstallten verbriefst oder betragen, sollichcs wol gcpruch'lich vnd rcchtmessig wäre. Wan > sich aber gwallt für recht erheptte, mochtte mit der moß nit mcrmessen werden, Sonders j wäre den zemal Hedem zugelassen vnd von nöthen, sich glicher wehr zebehc^ffen. So wäre > ouch abermaln wievor balld verantwurtet, Das ein Statt Berrn den Krieg wyther, dan!vber die Landtschafft Waat, hette gfüert vnd gan lassen, Nämlich, Das es vß besorg deß Huß ! SavK),ouch sines Adells vnd desselben angehorigen, vnablessigere anfcchtung der Statt Genfs, j die sich zum ^dern mal mitt Heeres gewallt zugetragen Helte, Vnd fürer dhcin ruw zuver- j hoffen gwesen wäre, ^man dem Vhcndt Platz vmb Genff gelassen hette; Das alles ver- j mitten plibcn, Wan sich whleu^Hertzog Carle ergangnen Rechttens zu Pctterlingen erset- j tigett vnd dhein gwallt gcprucht hette,er darfür offt gepetten vnd sines anligens vff Rechtt > vber Rechtt zekomen gcpetten worden; Des sich ^Gesandten von Berrn vff Jrer Herreu Instructionen j vnd andere Rattsbücher, In Jrem Jetz Jng^^tten vnnd erscheinttenn Libell begriffen ge- j mclldett, bezügtten.

Vnd antreffendt die anzogene Restitution, so gemein Eidtgnossen Frow Jolanda von Savoh ISavoyschen Landenhalb nach dem Burgundischen Krieg gethan, mit vorbehallt der Waat bc- j halltu"gbim Hnß Savoy :c., Achteten Si die Gsandten von Berrn, Es wäre nitt gnug, solliches j allein zcs^^vnd one bewisung der Originalen, darJn sollicher vorbehallt begriffen wäre, harfür j zepringen; Dcdr't.wo dem glich allso, So wäre doch gutt zegedenckhcn, DaS sollicher vorbehallt vff fromb- > de gwasi^Potentaten gelangett, die villicht, so Inen die Waat Jnhendig worden, einer Loblichen Eidt- I gucffäMHelten vbcrlegen sin mögen, wie sich dan offt zutrüge, Das ein Fürst Flcckhen vnd Stett j dem stcrckhm'"vbergebe, die vmbsessen daruß zeplagen. Diewyl aber einer Statt Berrn Land, Leüt ! vnd gantzes vermögtallen Iren lieben Eidtgnossen sampt vnd sonders one vnderschcidt zu lieb vnd j Leidt In allwegspart vermog der geschwornen Pündtcn bcreht vnd Eidtspflichtig, So wäre j keineswcg zuvermutcn,berürter vorbehallt vff ein Statt Berrn mochte gezogen werden; So j hette ouch der Abscheidt vonJullin vud das ergangen recht zu Petterliugen gemcllten vorbehallt, j so allein allS vorgcmellt mit worten angezogen (aber nit bewhsen), mitt vollgcndcr verpceil der! Jnsatzung vffgehcptt.

Vnd vff die Drig vrsachen, so der Fürst!. Durchl. gesandten fürgewcndt zubewären, DaS Indes Ab- j scheidts von Sant Jullin vnd der vrtheilcn zu Pctterlingen ein Statt Berrn vnbcfügt gweic"'der j Fürstl. Durchl. Ire Landt Jnzenemen, Gebcndt Si die gesandten von Berrn den Kescheid! wie voi,Das die berürten Savoyschen Gsandten mit aller Jrer sag zuerkhennen geben, Das der Grass!Challandt Jnnamen vnd Vonwegen siner Fürstl. Durchl. In disen Jetzermclltcn wichtigen sachcn >sinen schertz vnd schimpff mit gemeiner Loblichen Eidtgnoschafft gesandten zu Sant Jullin j vud dem H^^züg von Berrn sollte getriben haben, Denselben (wie vor ouch angezeigt) mit süess- i en plossen worvß dem Velld zepringen, Sonst hette es Jrs vilfalltigen anzüchens nüt be- j dorffen. Das gewellter