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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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von Marigniaii Bruder, so Jr thodtlicher Vynndt, j sampt andern des Hertzogen von Savope Housivnd Kriegslüwten, milt gwallt vnd gewerter j Handt genechert, Vnd denne zurettung vnd Hillff delStatt Genff, Jrer Pundtöverwand- j ten, so domoln mit des Hertzogen müssen vnd willen durch MAmptlüwt vnd Vnderthancn j treffcnlich getrengt worden wären. Hierin ouch die Herren von Bcr^fürgcwendt, Das Si j zu sollicher bpstandtlichcn hillff vnd entschüttung, ouch zu der Junemung gemeMLanden j zweigen vrsachcn wol gegründt gwcsen wären, dero die erste, das Si mit den Genffcrn, jeiner frhgen Rhchstatt, bcwilligung JrcS Bischoffö In ein Pündtnuß getrettcn, Dar- j durch dan ^schnlldig gesin, Inen In Jrer not Hillff vnd bystandt zcbewysen; Die andere j von wegen Das gewelltHertzog durch einen Vertrag vnd Tractat, so zu Saut Jullin gemacht j vnd nachinwcrdts durch einleyll zu Petterlingcn Im Thusent Fünffhundcrt Ein vnnd j drissigesten Jar vßgangen bestätigt, versprachtbette, Die gedachten von Genff nitt mer ;n j bekhumbcrn noch zu beleydigeu, ouch darumb Im Faal, ^etwas hierwpder fürgeuomeu wurde, j die Laudlschafft Waat zu Vndcrpfandt Jngestellt vnd geben hctl^Wollichc Landtschafft i Waat, alls die Genffer whderumb treffcnlichcn angetastet vnd bckümbert wordtwären, j Si pillccherwyß an sich gePracht hetten; Gelichcrgestalltcn hctten Si Gex, Chablaix vnd ein j th^des Gencvohs, durch wollicher anftöß vnd ncchewillen die von Genff vollgendtS whdcr- > vmb hctttmögen angefochten werden, ouch Jngenomen. j

Wicwol nun vber solliches vnd sonderlich vff den ersten articul von Jrer Fürstl. Durchl. wegendann j gnugsambklich geantwurt Vnd crstlichs zuerkhennen gegeben worden wäre, das die Herren ! ^Berrn das crvordern eines Fürsten, der des sinen entwert, nit zu streng sin beduncken sollte, I Dic^dasselbig nützit anders In sich begriffe, dan die crsatzung vnd wydcrgcbnng des sinen, j ouch der Früchtvnd anderer gcpürlicher anhengen; Zudem wan solliche crvordrung wider j andere dan alltc Fründtdie, so wie gcmelldct, lange Zht gegeneinandern verpündtet gwe- j scn, hette geschechcn sollen, Das maneines mergklichen, vnvßsprechenlichen Kostens, j den sin Fürstl. Durchl. erlitten, besonder ouch befügter^eines sollichen hette beklagen mögen, Das j sin Fürstl. Durchl. das sin so lang nit genutzet Helte.vnangescchen dessen alles, So hette man ! sich von Jr Fürstl. Durchl. wegen In Zhten sollicher anvordr»'^vnd shdtanher vff allen Taglehstnng- ^ en erpotten, So man durch ettliche vrsachcn bewyscn Kondte, ^dieselbige vordrung zu vber- > flüssig vnd vber die moß were, Das allßdan dieselbe durch vudFürstl. Durchl. gncdigen j willen zu millteru sin vnd allsballd zu derselben siner Fürstl. Durchl. ringetbenügeu Vrsach j vnd anlaß geben mochte. Es hctten aber die Herren von Berrn Jr hierumb habe»^ansprach > weder mit bewhsung einichen rechtens oder tittells noch mit einiger schrifftlichen gwarsawc bll'an- > her fürgepracht noch sich vmb diß Handlung vff vertragliche mittell einicher gestallten augcpottc"noch begeben.

Vff den andern articul wäre ouch vast gnugsamklich geantwurt worden, AUso das die bcmellle'^Herren von Berrn nit Helten besorgen dorffcn, Das ciniche Ire Landt durch Hocherncntcu Hcrtz^.^'^Carle oder sine Houptlüwt angetastet oder geschediget worden wären; Vnd ob glich wol dieselben oderandere Ire Vyendt gwcsen, So wäre doch deßhalben noch nützit erscheint worden. Er aber het^Pündt- > nuß, so zwüschcn Jme vud den Herren Eidtgnossen vffgericht, allwegcn so vnbefleckt vnd vlishi!ge- j hallten, Das er sich nhemermer vndernomen hette, Si oder Ire Vnderthancn zeschedigen, Gclich^^^whß wie er sich ouch nit besorgt hette, Das er wnder den Jnhallt dcrsclbigen zu vil molen angezog- ! "Pündtnusscn Helte vberfallen werden sollen. Aber zu heiterer vnd würcklicher crkhandt- I nuß ffne?