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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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ligkeiti vnnd Oberkeitt anil den selben Vogtven, das darwider nill gehandlet, nach cinichem ordt widersin willen suis thcylö cigcnschafft nüßit abgcmcert söllc werden, sonder aller gstaltt wie von alltcr l)<>rrvnnsere fromc alltvordren mit ein- ^ andren gmcrit, das es sürbaßbi» ouch allso gcbrncht vnnd gehaltenwerden söllc. Zum dritten, von wegen der Straffen dero von LuggaruS von des vffgerichtcn Briestshalb oder dero, so zu dem nüwen glouben geträttcn, Habent wir abge- l redt vnnd sy zu beiden thcylenvff das aller fründtlichest vnnd höchst gepatten, das sy wellen anfachen die sorglichen schwärren löuff,allenthalben Inn gantzer Cristanheitt vorhanden, vnnd vmb vnnser Herren vnnd obren, Ouch j Frid, r>^vnnd Einigkeitt wegen, sölliche straffen vffhcben vnnd allen denen, so zu der nüwcu Religion geträttcn«doch mit nachvolgendcn gcdingen), vff disnnal vertzychen, ouch des! vffgerichtcn bricffs halb niemand ni>^entgelten ^ lassen; Allso vnnd mit discrm hcvttern anhang, das alle die Personen, so zu Luggaruö dieReligion angenommen, widernmb darvon abstail vnnd by der allten Religion vnnd glouben blhbcnVnnd sich darwidcr nitt erlzeigeu, i wie es dann der LanndtSfridcn vermag vnnd zugipt. So aber der-selben Personen ettlich werend, die darvon nitt angendtS abstan Welten, die selben söllen hinct zur alltenFaßnackt nechstkünfftig mitt Jr lhb vnnd gutt der Herrschafft ! LuggaruS zicchen vnnd alda kein n'wnung meer nach vndcrhalt gehaben; wcllich zill der allten Faßnacht Inen von wegen gegenwärtigwinterkelte sdiewyl s» kum one schaden mit wyb vnnd kind über die gcpirg reyseni, zuge- ! lassen worden^Doch das sy Inn der zytt biß zur allten Faßnacht niitzit Praticieren, anrchsen nach vffstifftcn der nün'^^religion halb, sonder sich still vnnd rüwig halten, bh erwartung der Straff; Vnnd sollend sich die ggan kein j ordt vnnd Ennd, da die Sibcn ordt theyl zu regieren habent, Hnßhablich nitt niderlassensehen. Vnnd ob sich fügen wurde, das sy sich Inn vnnser Eydtgnossen von Zürich, Bernn, Basel! vn»?Schaffhusen Stetr oder sonderbare ! Lanndtschafft hnßhablich setzen wurden, so soll Inen zugelasseil werd"'-vmb Jr nottwendigc gschafft durch der Siben ordtcn Sampt oder sonderbare Stett, Lanndtschafftcn vn»Herrschafften zereysen vnnd zcwandlen Inn gasts j whse, wie das andren der gemelten vier Stetten La»n^'säßen zugelassen wirbt; doch allein Inn offnen wirtshüscrn Jr Hcrberg zehabcn, damit sh Iren gsä)^^"vilnd geworben Nach der notturfft nachkomcn mögen; doch harinn j vßbedingt Luggarns den Fstick^vnnd Graffschafft. Sy sollend sich ouch Inn söllichcm durchwandlcn keines PraticiercnS, Anreyscns v»nvffstifftens der Nüwen Religion halb vnnderwinden, bh erwartung der Straff. Vnnd ob sy dann !Hab vnnd gutt Inn obgemelter Zytt der allten Vaßnacht ilitt möchten von Luggaruö zicchen, Sosy das Ire durch schaffncr, die zu LuggaruS wonhafft vnnd Jngsessen Bürger sind, versuchen lassen!were dann, das Inen vonn > Meerem thehl der zwölff ordtcn wytter zugelassen vnnd vergönnen wnr^Vnnd daö hinfür mengklich zu LuggaruS der allteil Religion vnnd glouben nachvolgen vnnd statt tb^sollen. Vnnd so cttwar harwidcr handlcn vnd sich > crlzcigcil wurd, Dieselben Personen mögen dieordt gmeinlich lob sh wellend), oder wo nitt gmcinlichcn, doch der meerthchl vnnder Inen gwaltt hab^'Sh darumb zestraffcn; doch das allwcg söllich Straffen der Chamer zu Lug- j garuS, zu der zwölff ollHänden, betzogcn werde. Doch ob ettlich der ordtcn sich von söllichcr Straffnng zu künfftigcn Wvßsündren wurden, so soll doch das Inen ann Jr Hcrrligkcitt vnd gepürcnder Oberkeitt anil verssVoglh kein j nachthehl sin nach gepärren. Vnnd hiemitt so sölle ouch dero von LuggaruS verschut'"^vnnscrn lieben Ehdtgnosscn von den Siben ordtcn geben, vsfgchept sin vnnd nülzit meer gelten. ^söllend ouch alle die Harinn vßgeschlossen vnnd der j straff erwarttcil sin, die nüwe Sectcn, beidenallten vnnd nüwen religion zuwider, Es were mitt schmächung der mntter Gottes, deß widertonfs d>