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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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Wie zimlich vnd den allttcrstar komen ist, vnnd wir bcidtevl cinandercn in sölichcm gebürlich vnnd

^undilich halten, Zum vierten > soll ouch niemand! der vnseren von bcdcn tcylcn, er syge von was

^Icns oder Stadls oder würdigkeitt er welle, den anderen mit kcvnem frömbden rechten bckümcren

anlangen, wie oder warnmb das ist, sonders soll ein Jetlichcr ansprcchcr recht ncmcn vnnd gäben

^ den enndcn vnnd j In den gerichtten, do der verantworttcr gsassen ist, do im ouch vnfcrzogcn fnrder-

recht on Verzug soll gestattet werden, vssgnommen vmb sachen, die Hclig Ec vnnd geistlich Hendelldetrcffent

derb

ue, ouch vssgcsctzt, ob sich der verantworttcr gegen dem eleger mit snndercn Worten > vnnd gelungen

'unden vnd verbrieffet het, dem soll allso nachkomen werden, ES soll vnd mag ouch nicmandt derirren den anderen vsscrtbaib syne» gerichtten pfcnde», vcrbicttcn, vcrhcfften noch anfallen, vssgcnomen' verbrieffet oder gichttige schuld, dorumb j mag gehandlet werden nach recht vnnd gwonhcytt der^ '"en, da sölichcr anfal beschächcn, da ouch iedcrman vnfcrzogenlich recht soll gelangen; vnnd was allso an'chen enden vmb all sache» zurecht erkennt würdt, das soll von allenteylen on wyttcr weygcren vndVllliercn j gestallten vnnd vollzogen werden. Zum sünfften, ob es sich begab, das obgenempteriog von Saphoy oder s»nc erben vnnd Nachkomen mit den obgcncmptcn Stetten vnnd lendcrcn der^ >l»oschafft^ oder cinicher Statt, ortt oder lannd derselben sampt oder SundcrS, in ansprach oder j^ rynng kamen, vmb wclicherlev Sachen das wäre, dornmb soll Syn fürstlich Dnrchlüchttigkeytt dieselben,riniprach hctt, zu recht erforderen für zwcn irer rätten, die gmein eydtgnosscn erwellcn mogcndt,welcher Statt oder von wölichcm land der benemptcn j ortten in discr pündtnus oder vcrcinung be-ko»^ wellendt, ob ir fürstlich Dnrchlüchttigkeytt mit denselben gcmcyncn eydtgnosscn in zweyung^ »cn wäre, vnnd für zwen irer fürstlich Dnrchlüchttigkcitt rätt, welche sv will. Ob aber ir zuspruchüwku iiejondercn ^tatt oder land oder ^ ortt, so mag dicselb Statt oder das land bencmpttcr orttende» vnnd dargäbcn von irem rat, welchen sy wellendt, vnnd ir fürstlich Dnrchlüchttigkeytt zwen

H^^vdcr ir Nachkommen rätten, welche sy ir fürstlich Dnrchlüchttigkeytt oder irc Nachkomen wellendt; j^ ^ uw Gliche erkieste gsatzten nit verdacht oder argwenig sygcnt: dieselben vier söllcndt dan gwallt stau,ZU ^^vn, die Sy darumb mit vffgehebtten fingeren vnd gelcrtten wortten das recht zusprechen oder^-lgen zchwerrcn söllendt, so ferr sy ir gcwüssne, Eyd j vnnd Ecre wyst zesprechcn vnnd zelüttcrcn vnndtk>g ^'^tten nach dem rechttcn! vnnd wo die in ircn vrtlcn zcrfielcndt vnnd zwcn vnnd zwcn Jeder-llu» ^ blyben wcllttendt vnnd nit eins wurden, so söllcndt dicselbigcn vier sich vnderstan

Zu.i. verglichen j vnnd vereinbaren, ire vrtlen by synem eyd, den er barumb alls die vier

' "sien getstan, ouch harumb Schwerren soll zu endtschcyden, vnnd soll dan der obman nach synem^i^hwornnen eyd der vier zugsatzttcn bcyd vrttlen für sieb nemen, sich in grnnd dorin crscchcn !^ listiger zngsatzten gesprochncn vrtlen die evn, so Jnne die gerechter tunckt, für das mecr geben, allesE üeschwornen eyde. Ob aber die vier zugsatzteil sich eins obmans nit verglychen könttcndt, dan»vcj ^ Zugsaiztcn vff jeder partyg j zwen vnargwönig mcnner, die in der fach nit partysch

kchj.^^^vondt Sygendt, by iren evden erkiesen vnnd erwellcn, vnnd dannethin soll vss denselben vierhff Prionen einer mit dem loS zu dem obmann erwcllt vnnd dargebcn werden; derselb, so allsoffss ^ss obman ist, j soll dann, alls oben von dem obinan gcschribcn ist, der Zngsatzten vrtlen beydNeinmen vnnd, alls die vier zugsaztc» ouch getstan, ein eydt Schweren, derselben gesprochnen^Ulen, die ein, so In die gcrcchtter tnnckt, für das mer zegebcn vnnd erkennen; dan kein ob- j mansoll, für sich selbs ein besondre vrtcll zegäben, noch zu noch von der zngsatzten vrtlen zctbnndt

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