105...XXX.Der Blumenstraus.In den Ritzen eines mit gelbem Mooſe be-deckten Felsens fand ich eines Tags einige:wilde Nelken, die sich über ihren zarten Sten-gel ausbreiteten. Ich brach sie, und band siemit einem wohlriechenden Rosmarinzweige zu-sammen und hatte so einen einfachen aberniedlichen Straus. — Wem, fragt' ich michselbst, wem willst du diese rosenfarbenen Nel-ken zum Geschenke geben? Sie sind es werth-eine schöne Brust zu schmücken.Indem ich einen abgelegenen Waldpfadeinbog, begegnete mir ein schöner, freundli-cher Knabe. Er stand stille, und schien mei-nen Straus mit Wohlgefallen zu betrachten.
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