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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
86
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Erblickte ich in jenem Gehölze einen Vo-gel, der Moos und Halmen zu seinem Neſtetrug, so rief ich: wie glücklich ist dieserVogel! Ihn lehrt ſeine vorſehende Zärtlichkeiteinen Schutzort für seine kleine Familie be-reiten; er ſieht ſeine Jungen aus dem Eyhervorkommen, bringt ihnen am Tage Nahrungund wärmt sie des Nachts mit seinen Fittigen.Wenn ich eine junge Mutter sah, die ei-nen holden Säugling im Arm trug, und ihmdie Brust reichte, rief ich aus: wie glücklichist diese gute Mutter! Sie hat ein neuesDaseyn in ihrem Kinde, ein neues Unter-pfand der Zärtlichkeit ihres Gatten. IhreSorgen sind süß, und ihre Liebe trägt denheiligen Schleier der Unschuld. Sie verstehtſein Laͤcheln, ſeine Thränen, und das erſte Wort,welches er stammelt, ist der Nahme Mutter!Jetzt genieße auch ich dieses Glückes; ichschmecke diese Freuden, von denen die ganze