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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
75
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schaukelt und wiegt! Wie bunt und symetrischzugleich! Auf einem aschgrauen Grunde sindschwarze Punkte gesäet, und diese mit atlaßartigen weissen Ringen eingeflaßt. Wo seine Flü-gel anfangen, ist er mit einem zarten grünenStaube bedeckt, der wie Silber glänzt. Ach,er fliegt davon! Er ist so leicht, daß der Sten-gel der Blume nicht einmal bewegt wird. Hätt'ich ihn doch leise erhascht, als er so stille undohne Mißtrauen da ſaß! Jetzt flattert erweit, weit weg nein, er kommt wiedersetzt sich in den goldenen Kelch einer Dolde.Lieber Schmetterling, verlaß diese Blume nicht!Ich will dich ſachte, ſachte bei den Flügeln faſ-sen, um deine Schönheit besser zu bewundern.Schöner Schmetterling, was seh' ich umdeine ausgebreiteten Schwingen? Eine Kantevon weißer Seide erhebt das glänzende Blau.Möcht' ich dich doch erhaschen! O weh, daentschlüpft er mir schon wieder, und scheint sichmeiner Ohnmacht zu freuen. Um meinenunsichern Blick zu täuschen, setzt er sich dort