schaukelt und wiegt! Wie bunt und symetrischzugleich! Auf einem aschgrauen Grunde sindschwarze Punkte gesäet, und diese mit atlaßartigen weissen Ringen eingeflaßt. Wo seine Flü-gel anfangen, ist er mit einem zarten grünenStaube bedeckt, der wie Silber glänzt. Ach,er fliegt davon! Er ist so leicht, daß der Sten-gel der Blume nicht einmal bewegt wird. Hätt'ich ihn doch leise erhascht, als er so stille undohne Mißtrauen da ſaß! — Jetzt flattert erweit, weit weg — nein, er kommt wiedersetzt sich in den goldenen Kelch einer Dolde.Lieber Schmetterling, verlaß diese Blume nicht!Ich will dich ſachte, ſachte bei den Flügeln faſ-sen, um deine Schönheit besser zu bewundern.Schöner Schmetterling, was seh' ich umdeine ausgebreiteten Schwingen? Eine Kantevon weißer Seide erhebt das glänzende Blau.Möcht' ich dich doch erhaschen! — O weh, daentschlüpft er mir schon wieder, und scheint sichmeiner Ohnmacht zu freuen. — Um meinenunsichern Blick zu täuschen, setzt er sich dort
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