kommt die junge Mutter aus der Hütte, einenSäugling an der Brust, und einen munternKnaben zur Seite; — sie will des freundlichenAbends geniessen, der die Weinblätter um ihrFenster so schön vergoldet! Sie setzt sich aufeinen Baumstamm, den der Efeu — noch treuin seinem Falle — umschlingt, und ihre Blicke,die den Strom entlang schweifen, verrathenSehnsucht. Der Säugling spielt sorglos un-ter den Lilien des keuschen Busens, indeß derältere eine glänzende Libelle verfolgt. — Jetztkommt ein Kahn dem Fluß herab — das Ju-belgeschrei des Knaben verkündigt, daß es derVater ſey, — er ſpringt ihm entgegen, nimmteinen zappelnden Fisch aus dem Nachen, undeilt damit zu seinem Brüderchen, das lächelnddie Händchen darnach ausstreckt. Der Vaterbefestigt das Schiff und hält fröhlich die reicheBeute dem lächelnden Weibe entgegen.Die Glücklichen, beim ungekauften Mahle,das Hunger und Liebe würzen, bei Gesprächen
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