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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
68
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63Als die Mutter es bewilligt hatte, gingdas Mädchen mit leisem Schritte auf den Ortzu, wo der Gesang herkam. Bald am Endedes Gehägs stand sie still. Das Vergnügen,der freundlichen Sängerin nahe zu seyn, unddie Furcht, sie durch das mindeste Geräuschvielleicht zu verscheuchen, regten sich zugleichin ihrem Herzen. Nein, weiter will ich nichtgehen, sagte sie! Wie sanft und einfach sinddiese Töne, und wie bewegen sie die Seele!Dieser Vogel fühlt, was er singt. Ich könnteaber doch noch einen Schritt vorwärts thun.Ach, er hat mich bemerkt, er schweigt.Warum bist du so scheu, holder Vogel? Ichverlange ja nichts, als dich zu sehen. O wenndu Paulinen känntest, du würdest kein Mis-trauen in sie setzen. Laß mich dir immer näherkommen, ich werde dir kein Leid zufügen.Indem Pauline dies sagte, flog der Vogeldavon. Er ließ sich auf einer entfernten Heckenieder, und fing dort seinen Gesang wieder an.