65XVIII..Die Akazie und der Weinstock.An einem heitern Frühlingsmorgen befandsich Theodor mit seiner Tochter in dem Hol-ze seines Meierhofs. Dort sah er eine Aka-zie in ihrem schönsten Wuchse. Ein schwa-cher wilder Weinstock hatte sich um ihrenStamm geschlungen, und seine Zweige warenschon mit den Zweigen der Akazie völlig ver-flochten.Wie lehrreich doch oft die Natur selbstin ihren Spielen iſt, ſagte Theodor! Der ei-ne scheint da zu seyn, um den andern zu tra-gen. Was würde auch aus dem schwachen
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