len herabschießt, steht seine Wiege im sum-menden Schatten eines alten Nußbaums, aneiner murmelnden Quelle; die sorgsame Mut-ter sitzt daneben und wehrt mit einem Zweigedie schwärmenden Mückchen von ihm ab.Die Luft ist durchwürzt mit der Ausdün-stung der Pflanzen und der Blumen, in denAesten der Bäume singen Vögel, der erfri-schende Schatten und das Gesäusel in denBlättern führen den sanftesten Schlummerherbei.Allmählig entwickeln sich die Glieder desKindes. Es unterscheidet die Gegenstände— vom Schooße seiner Mutter streckt es dieHändchen nach dem purpurnen Apfel aus,oder nach der goldenen Traube, die am Ge-länder vor der ländlichen Wohnung reifen.Es fängt an zu stehen, zu gehen, zu plandern. Welche Seligkeit für das Herz einergefühlvollen Mutter, wenn es zum erstenmah-
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