IX.Liebe und Unschuld.Unter den Kindern seines Alters zeichneteEmil die blondlockigte Aline aus. Diesesjunge Mädchen, schön wie die aufbrechendeRose, und bescheiden wie das verborgeneVeilchen, war nicht gleichgültig gegen denVorzug, den Emil ihr gab. Sie trug mitVergnügen den Strauß von Rosen oder Korn-blumen, den seine Hand für sie gepflückt hat-te, und ging nicht selten, wie von ohnge-fähr, nach dem Gehölze, oder längs demFlusse, wo sie ihn zu finden hoffen konnte.Bisweilen zeigte ihr Emil im Scherz seineverschlossene Hand, und wenn sie eine Weilegerathen hatte, was er wohl darin verborgen
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