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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
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25Ach, sagte der kleine schöne Erwin, daseinzige Kind Cleonens, zu sich selbst: wieherrlich mag es izt seyn, sich zu baden!Mit diesem Gedanken verließ er das Dorf-und ging allein längs einem kleinen Wald-bache hin, dessen kühles Gewässer sich stillund friedlich durch ein einsiedlerisches Thalergoß. Blühenden Hollunder, Haselstaudenmit Früchten beladen, und flüsterndes Schilfmachten an beiden Seiten des Ufers ein dichtes Gehäge. Ueber dieses Gesträuch erhobsich der Feigenbaum mit seinen breiten glän-zenden Blättern, die zitternde Espe, derfleckigte Ahorn und der=freundliche Kastanien-baum. Sie vermählten hier ihre Zweige,und bildeten über dem Spiegel des Wassersein Laubgewölbe, welches nur ein wohllüstigesHalbdunkel durchlies. Wilde Weinstöcke mitjungen Trauben und blühender Ephen rank-ten sich um die Stämme und Aeste der Bäu-me, und schwebten, wie Blumenketten, in