Druckschrift 
Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
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Schatten einer wilden Rosenhecke hüpfen aufseinem Gesichte, und die Blumen scheinenseinen zarten Mund berühren zu wollen. DieSchmetterlinge gaukeln unbesorgt um den klei-nen Schläfer, der ihnen wachend doch ge-fährlich werden dürfte. So spielt die Un-schuld unter den Blumen des Rasens, undgewahrt nicht, daß Amor neben ihr schlum-mert, den das Gesumm einer Fliege erweckenkann. Schlaf, holder Knabe! Schmeckedie Ruhe der Unschuld auf deinem Bette vonBlumen! Athme die erfrischende Luft desFeldes! Ich will mich unterdessen an denHag setzen, der meinen kleinen Baumgartenumgiebt, und wenn du erwachst, dich zu mirrufen, dich an dem Baum emporheben, derdie ersten reisen Kirschen trägt, damit du dirdie schönsten selbst von den Zweigen pflückenkönnest Wenn ich dann in deinen Augenden Wunsch lese, einige dieser Früchte fürdeine Mutter und Geschwister mit nach Hau-se zu nehmen, werde ich dir ein Armkörb-