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Historia Juris Civilis Jvliacensivm Et Montensivm
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55
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Clerici quoque tenentur statutis laicorum, quando disponunt super mate-riâ communi clericis & laicis, sicut probavi in Historia num. 41. unde infer-tur quod Ordinatio cap. 69. prohibens testari de bonis immobilibus haeredita-tiis, locum etiam habeat in testamento Clerici, adeo ut nec ejus testamentumhis bonis ad pias causas factum valeat, prout anno 1675. 6. Novemb: incausa extrajudiciali Metz contra Iservey Satrapiae Nideggensis judicavimus. &facit huc praeallegata Transactio Provisionalis de anno 1621. art. 6. & 7. in verJedoch daß solche testamentarische und der geistlichen dispositiones allein ingereiden und von ihnen acquirirten Erbgüteren / darüber sie per ultimam voluntadem disponiren können / statt haben / aber ad patrimonialia contra statuta & pri-ilegia patriae nicht extendirt werden sollenPorro quemadmodum ordinatio cap. 93. deferens fratri seniori inter nobi- 143es das Stamhauß und principal Sces in seinen graben / ederen und zeunen rc. ligat clericum secundo genitum, per ea quae dixi in Historiâ num. 42. ita è di-erso clericus natu major uti potest beneficio hujus statuti ad excludendumsicum natu minorem, Tiraquell. quaest. 44. num. 6. & sequent. ubi tamen no-andum quod nobilis in majoribus ordinibus constitutus domo gentilitiâ &principali habitatione sive mansione sibi delatâ uti frui solum possit ad dies vialienare vero eandem nequeat in praejudicium cognatorum, prout dictatidinatio cap. 93. §. Waß auch den Geistlichen / & cap. 97. §. ultimo.Quid autem sub verbis, das Stamhauß und principal Seeß / wie es in seinen 144Graben / Ederen und Zeunen gelegen / comprehendatur, jam olim agitatum fuitlaeta provinciali anno 1577. uti videre licet ex sequentibus.EXTRACTUS GRAVAMINUMDer gemeiner Ritterschafft deß Fürstenthumbs Gülich / auff demLandtag zu Grevenbroch 6. Novembris anno 15777. Item begehrt die sambtliche Ritterschafft gnädige erklärung des puncts / be-ffend das elterlich vortheil / in ihrer Fürstlicher Gnaden Reformation begriffendiesen außgedrückten worten: Soll der eltister vorauß haben das Hauß mit sei-Graben / Ederen und Zeunen / und waß darin begriffen, wie weit solche wortverstehen.item zu erklären / ob der eltister auch erstattung zu thuen schüldig gegenweidenJagten / Weyeren und Bungardten / so nit umbs Hauß gelegen / undgengifften.Antwort oder Erklärung vom 7. Novemb: anno 1577Man liest es bey den buchstaben der wortter in der Reformation verblei-weiß demselben wieder ab= noch zu zuthuen / dan da sich derwegen einigerverstandt thete eräugen / wolte vielmehr die augenscheinliche besichtigung / waßnen den Graben / Ederen und Zeunen begriffen / dan jetz einige erklärung darüberhuen / dasselbig außweisen.Man hält es darfür / daß der Weidgang und Jagten / so eigentlich zu demgehörig / und niemand zu gebrauchen / dan der den Adelichen Sitz eines theilsNachbahr in dem Dorff oder Gemeinden inhat / oder zum anderen solcherals ein Adliche Persohn / von wegen desselben Sitz zu gebrauchen hatt / der-wegen