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Fritz (verdrießlich).
Ei, Hermann, schweig doch erst 'mal still!Ich gleich dir schon erzählen will,
Warum ich so verdrießlich bin.
Hermann.
Du machst mich sehr gespannt fürwahr,Und hast schon Streit gehabt wohl gar?
^ Fritz.
Jawohl! Ich hatte Streit beinah',
Weißt du, mit jenem Knaben daEr kommt ans fremdem Lande her,
Und gar so wichtig thuet er. —
Ich glaub', wenn ich es recht verstanden,So kommt er aus den welschen Landen.
Hermann.
Den kenn' ich auch, doch sage an,
Wie eigentlich der Zwist begann?
Fritz.
Ich traf ihn auf der Straße gradUnd blieb ganz freundlich bei ihm stehn,D'rauf er mich ihm zu sagen bat,
Warum die Fahnen man thät sehn,
Und niemand bei der Arbeit sei,
Und alle Kinder hätten frei. —
„Das weißt du nicht?" ich zu ihm sprach„Wir haben heute .Kaisertag!'
^ Des Kaisers Wiegenfest ist heut',
D'rum ist im ganzen Lande Freud';
Denn unser schönes Vaterland,
Es ist ihm herzlich zugewandt."j Und — denke dir, als ich's gesagt,
's Der Bursche da ganz höhnisch lacht,
! Und meint, wir machten viel Geschrei,
i- Und es der Mühe wert nicht jei;