können, wenn wir richtig denken und empfin»den, zu ihrem Glück, wo aber nicht, zu ih-rem größten Elend und Unglück bevtragen.
§. ?.
Man hat daher eben so frühzeitig darauf ge«dacht, die Verschiedenheit der Begriffe, Urtheileund Schlüsse, sowohl ihrer Form, als ihrem In-halt oder Materie nach zu untersuchen, und die Lehrevon denselben nebst den Anweisungs - und Vorsichtig-kcits«Regeln in ein System zu bringen.
. §. io.
Ein solches System von Regeln, wie manrichtig denken soll, ist die Logik.
Anmerk. Logik ist ein griechisches Wort und eigent,
lich das säjeetivum koeminini xeneris V0N Xa-
als»-.«?-»? seil oder
X--V»« heißt die Vernunft, -.»vr-cos, -j, or-,was zur Vernunft gehört, heißt die Kunst
(«Ti-,die Wissenschaft,) (also ^o-
die Vernunftkunst, (»der Wissenschaft )
Da nun aber die Vernunft das Vermögenzu denken ist: so ist die Vernunftkunst re. eben. sso viel als die Kunst re. richtig zu denken.
§- 11 .
Man muß sreylich über jeden sowohl wis-senschaftlichen als nicht wissenschaftlichen Gegenstandrichtig denken könne», «nd es muß also so viele be-sondere Logiken geben, als es verschiedene Fächer,und Gegenstände auf der Welt giebt. Jedoch diese