Revolntionsfrage uff de hohe Kante stellt, des is de Versetzungvon unsre National-Versammlung. Sie werden uns nach de Feier-dage nich mehr hier laaßen ....
(Wildes Toben ergreift die Masse).
Stimmen (durcheinander.) Wat? Nich hier laaßen? Wohl jarnach Potsdam bringen? Na des fehlte noch!
Brenn ecke. Da wirdc de Pulle voll.
Raute. Ja, meine Herren, diescsjcnigtc könnte doch sehreeeklich werden.
Aufwiegler. Denn sind sie codille verloren!
Ein Mann aus dem Volke. Die Deputaten dürfen nichtfort. —
Mehrere (zugleich.) Wir lassen sie nicht fort.
Nante. Meine Herren! ick globe ooch, des wir uff die Linkeuns nich jleich so mir nischt dir nischt wcgprcschcii lassen, des wäreeene Tyrannisirung, und tyrannisiren läßt sich des Volk nich mehr.Die Zeit is alle.
Ein Mann aus dem Volke. Eher schlagen wir nochmals
drein.
Ein Anderer. Wird auch wohl so kommen.
Brennecke. Eher wird ooch nischt.
Aufwiegler. Ja meine Herren, man legt es recht ordentlichauf Krakehl an. Warum will denn das Ministerium die Revolutionnicht anerkennen?
Nante. DeS will ick ihnen auseinander übersetzen. Siewollen nich, weil der König nich will; un warum wollen sie nich?He? Weil se uns weiß machen wollen, daß de neue Verfassunguns geschenkt wurde.
Viele Stimmen. O, ho!
Nante. Ett is abcrscht so, un nich anderscht. Des drängeltnu hin un drängelt her uff die brcetcstc Jrundlage, bis der janzeKram mal eenes schönen Dages runter fallen wird von diese Jrund-lage, un denn iS ett janz alle. Ick wasche meine Hände in Un-schuld. — Watt haben sich die Menschen heit nich abgcauält des