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v. Möllheim. ES war mir doch schwül, als esmit den Werbsoldaten mißglückt war, als ich dem Schat-ten so vor die Stirn sah und der Kurfürst frug umden Skandal.
Rettig. Der kam uns da wie Pilatus insCredo; ich wurde so verblüfft, daß ich nicht mehrwußte, was ich sprach, so verwirrt ward mir der Kopf.
v. Möllheim. Ach! von wegen des HerrnGerichtschreiber, wie er sich selber titulirt. Das hatgroße Heiterkeit veranlaßt, sag' ich.
Rettig. Wer zuletzt lacht, lacht am Besten,und der Pfiffigste führt die Braut heim.
v. Möllheim. Nein! „der das Glück hat" sagtdas Sprüchwort.
Rettig. Aber die Klugheit ist des GlückesSchwester, und der Bruder läßt sie nimmer im Stich.
v. Möllheim. Die Herrschaften find schon aufdem Markt, das Maifest anzusehen. Das Gefolge istschon am Einpacken. Helena will auch heute fort.
Rettig. Morgen senden wir ihren Corydonnach. Das ist eine Kleinigkeit.
v. Möllheim. So laß uns jetzt zu dem Mai-ses!. Ende gut, Alles gut. (Geht einige Schritte wen.det fich dann und spricht bekümmert für sich.) Aber— sag' ich — wo der Franz doch bleiben mag? Seitheute Morgen sah ich ihn nicht.
(Bride ab.)