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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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kam sie zu Eude des 13. Jahrhunderts an die Her*zöge von Berg.

Kurfürst.

Recht schön! cs ist ein lohnend ForschenNach der Gestaltung nächster Nachbarschaft.

Mit freundlichen und auch mit ernsten BildernBevölkert man Einöden und erböhtDer schönsten Landschaft Reiz, man schöpft BelehrungAuS jener großen Rechenprobc jedesMenschheitlichen Bestrebens -der Erfahrung.

Hat man von ausgezeichneten Personen,

Die dieses Schloß bewohnten, irgend Nachricht?

Schatten. Bei Worringen zeichneten sich siebenGrafenbrüdcr durch Tapferkeit ans; ein Heinrich vo»Hükeswagen war einer der größten Heiden im Templer-orden und dessen Schwester Katharina, Aebtin vonGrafrath, ward ihrer Frömmigkeit wegen den Hei-ligen gleich geachtet. Die Sage geht, daß sie die Nach-tigallen, weil sie davon im Gebete gestört worden, ausdieser Gegend verbannt habe, und wirklich sieht manseitdem hier keine Nachtigallen mehr.

Kurfürst.

Das ist fürwahr kein freundlich Angedenken;

Doch werden wohl die HükeswagenerinnenNicht so ascetisch heutzutage sein.

Meyer. Der liebe Gott hat sehr weise dafürgesorgt, daß nicht mehr Heilige sind als gerade nothwen-dig; sonst hätten die Korbmacher zu Wiesdorf keine