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gion und Sinn für die Familie lenken jene Fülle vonKraft zu sanfter Sitte. Keines tiefen Thales düstreNebel haben dort die Brust beklemmt und den Blickbeschränkt. Die heitre Fernsicht bat das Herz erweitert,und auch des Geistes Aug' erhellt. Nirgendwo findetman größere Hingebung für Menschenwohl, treuereFreundschaft, stärkere Treue, als auf unfern Bergen,wo bei aller gewerbsamen Rührigkeit die biedere Väter-fitte und Einfachheit wohnen, und wo der deutsche Spruchnoch gilt: Ein Wort, ein Mann.
Kurfürst.
Ja, überhaupt ist so die Berg'sche Art;
Mein Pfälzer tänzelt durch das Leben. IhnHat die Natur mit ihren reichern GabenDem Ernste der Gewerbsamkeit enthoben.
Hasenclever. So ist es, gnädiger Herr, undich darf behaupten, daß der Remscheiver vor allen An-deren die Väterweise treu bewahrt hat, selbst im Arbei-terstande. Kein herrisches Gebot fesselt ihn an denWink des Arbeitgebers. Er schafft auf eigene Faust under verkauft, was er nach seinem Sinne gestaltet. DerKaufmann ist nur Abnehmer seiner Waare. Ein pa-triarchalisches Verhältniß herrscht zwischen ihnen undkein Befehlwort zwingt zur Kriecherei.
Kurfürst.
Da wird Gehorsam für die ObrigkeitWohl sauer werden, und der EigenwilleZur Widersetzlichkeit nicht selten wuchern.