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ES ist ein frommes Werk, unserer heimatlichenVorzeit gedenken, denn alle Bildung, alles Gute,was wir besitzen, das haben wir unfern Vätern zu ver-danken. Zudem söhnt uns der Blick in die Vergan-genheit mit manchem Uebelstande der Gegenwart ausund bestimmt uns, Gott zu danken, daß er uns dieserhelleren Zeit anheimgab, daß er uns einen Friedens-wächter zum Landesvater gab, dessen Ahnen, die amAltenberge ruhn, schon unfern frühesten Vorväterntheuer gewesen sind, welche Beziehung die Liebe festigetund erhebt.
Indem wir diese göttliche Fügung mit Dank an-erkennen, bringen wir zugleich unserm theuern Landes-vater die gebührende Ehre und Huldigung dar, wie esjedem Christen, jedem einsichtigen pflichtreuen Menschenins Herz gelegt und Gottes Gebot ist:
Fürchtet Gott und ehret den König!
Wir danken Gott für den geliebten Landesvater,der uns den Frieden bisher durch Gottes Hülfe erhal-ten hat, wir bitten zu Gott, daß er uns mit dem ge-feierten Könige den Frieden noch lange erhalten möge,und rufen aus freudig bewegter Brust:
„Friedrich Wilhelm IV. hoch!"