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Maurerische Blüthen : Erzählungen, Reden u. Gedichte aus dem Freimaurerleben
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Gottesvertheidigung, klar und bestimmt nachgewiesen. NurThoren hassen also die Welt. Der Weise liebt sie alsein Meisterwerk des ewigen Baumeisters aller Welten. Erhat dann aber auch den rechten Stand in ihr; er wird sichnicht in den Strömungen derselben verlieren, sondern seineRichtung zum Ideal des Schöpfers, zum rechten Lebens-pol behalten.

Nun, meine Brüder, bietet also der Satz: Alles was ist,ist in und durch Gott, nicht genug maurerische Elemente inseinen Consequenzen? Sieht doch auch der Maurer das Böseim Geisterleben als unschön, als falschen Schatten, als Miß-ton an. Und die Mißtöne im Geisterleben aufzulösen und'zuHarmonien umzuwandeln, ist das nicht Maurerarbeit?

Es klagt ein Bruder; das Schicksal schlug ihn hart;in seinem Herzen tönen trübe Kummersaiten; da eilt derMaurer hin, das Bruderherz zur Harmonie umzuschasfen.Da ist einer sittlich verwahrlost und er steht schon aufden Stufen des geistigen Unterganges. Wer reicht ihmnoch die Hand? Der Maurer, der aus Liebe zur Mensch-heit selbst für die noch Sorge hat, welche die menschlicheGerechtigkeit und Vorsicht in Banden und Fesseln schlagenmußte. Da wachsen Kinder empor mit dem Keime mora-lischer Zerrüttung; ihre jungen Herzen werden Mißtöneund des Maurers Arbeit ist, sie aufzuhalten, sie zu schützen,zu bewahren. Dort ist der Streit entbrannt über tausendDinge des Lebens, wer macht Frieden? Der Maurer!Denn in seinem Tempel fallen alle störenden Schranken,und leicht fügt sich da Herz und Herz zum neuen frischenBunde zusammen. So wirkt der Maürer auf seiner Welt.Er liebt sie, er genießt ihre Freuden, er trägt ihre Leiden,und er ist erfreut, daß ihm der ewige Meister vergönnt,