unfern Hallen naht sich dieser Geist, wenn auch von fern;man will uns Leute an den Bau stellen, die keinen Gottim Herzen, und keine andere Heimath als diese vergäng-liche Scholle Erde haben; und wenn es in unfern Kreisenselbst Brüder giebt, die von den Formen unseres altehr-würdigen Tempelbaues da und dort Zierden abbröckelumöchten, um die Gebilde ihrer Weisheit dafür einzusetzen,so können wir sie auch nur bedauern als solche, die vonden Idealen der Maurerei nicht mehr getragen werden,und also in kleinlichen Reformen ihr Heil suchen. Aberlassen wir uns nicht täuschen! Gehen wir tiefer undtiefer in das Allerheilige unserer erhabnen Kunst hinein;reformiren wir vor allem die Maurerei in unfern Herzen,und bleiben wir den Idealen treu, die immer dasGlück der Menschheit gewesen sind, und die schon dieSeele eines Epictet beseligten und erfreuten. War esihm möglich, auf der idealen Bahn des Lebens einherzu-gehen, der lange nicht die Anregung genoß, welche unszu Gebote steht, wie viel mehr müssen wir uns bestrebendem hohem Ziele näher und näher zu kommen!
Dein Name aber, weiser Epictet, sei in diesem derMenschheit gewidmeten Tempel mit Ehren genannt; Duhast für d. A. B. A. W. treulich gearbeitet, Du kanntestzwar den erhabnen Herrn und Meister Christus nicht, aberDu hast in seinem Geiste, im Geiste reiner lautrer Liebegelebt, und mit dieser Liebe warst Du kein Heide mehr,Du warst mit christlichem Geiste ein ächter Freimaurer,zwar ohne Schurz und Band, aber geschmückt mit allenEigenschaften, die ächte Maurerwürde geben! So, meinelieben Brr., möge dies Bild der grauen Vorzeit uns zur