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vie aber an verschiedenen Punkten zerrissen waren; dieFürsten wießen auf einen goldnen Faden, der durch Dörferund Städte, von Ort zu Ort ging; der den ganzen Globuszu umschlingen schien, und keinen Riß hatte. Der Führersprach: „Die schwarzen Linien sind die Spuren des Jesuitis-mus, der goldne Faden die Maurerei. Von Pol zu Pol sinddie Bauleute thätig um den golduen Faden der reinenLiebe überall zu verbreiten, um die schöne Erde nicht durchdas Gespinust der Thorheit und Arglist entweihen zu lassen,um die vielfach zerrissene Welt wieder zu einer Familiezu vereinigen, damit einst alles Volk der Erde sich desLichtes freue und nach dem Ausspruch des ewigen Herrnund Meisters Christus ein Hirt und eine Heerde werde.Doch laß uns abbrechen; die Weltentwickelung, die nachJahrtausenden gemessen wird, ist nicht für Dein Auge ge-schaffen. Die Sterblichen hängen an einzelnen Entwicke-lungsstadien ; wollte ich Dir aber die Saat der Maurereivollkommen deutlich machen, so müßtest Du das Ganze desWeltalls und tausendjährige Strömungen des Lebens über-sehen können." „Aber stellst Du denn," fragte ich besorgt,„die Maurerei über das Christenthum?" „Nicht drüber,nicht drunter, nicht daneben. Der Geist des Christenthums istauch der Geist der Maurerei; Eines steht und fällt mit demAndern. Das Christenthum ist Humanität im heiligstenSinne des Wortes; und ächte Humanität zu verbreiten istSache des Maurerthums. Das Maurerthum ist eine Kunst-schule für das Christenthum, weiter nichts! Verstehst Du mich?"Ich sann und sann — aber auf einmal wurden meine Blickein die Mitte des Saales gelenkt. Ein Stimme rief: „IhrBauleute an die Arbeit!" Da legte der Eine seinen Ordenab, der Andere sein Buch hin, und Alle eilten sie zur Tafel,
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