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auch nicht genommen doch getrübt wurde. Wir wollenim folgenden Kapitel nur Andeutungen davon geben.
9. Kapitel.
Maurerische Kämpfe.
Es ist eine allgemeine Erscheinung, daß Menschen,die lange in der Einsamkeit gelebt, und sich der Idee nachMenschen geschaffen haben, die es in der Wirklichkeit seltengiebt, — sehr oft mit den wirklichen Menschen zerfallen,wenn sie sich ihnen nähern. Sie erwarten überall zu viel,sie haben eine zu hohe Meinung von ihrer Umgebung,und wenn ihre Erwartungen sich nicht so erfüllen, wie siedachten, so werden sie bitter. Zu diesen mehr zu bedauern-den als anzuklagenden Seelen gehörte Feßler auch nochin seinen Meisterjahren, und daher konnte ihm so mancherVerdruß nicht erspart bleiben. Namentlich kämpfte er ent-schieden mit der Kleinlichkeit und Pedanterie, und als ihmeines Tages der Großmeister Br. Klein ernstlich darausaufmerksam machte, er möge künftighin bei Sendungennicht mehr schreiben: „Dem Großmeister zur Revision!"sondern: „Dem Großmeister zur gefälligen Revision vor-zulegen," so schlug ihn dies mehr nieder als die empfind-lichste Beleidigung. Doch faßte er sich und suchte auchdann noch den Frieden zu erhalten, als der Großmeisterwegen neuer Empfindlichkeit sein Amt niederlegen wollte.Aber die Aufregung in der Loge gegen Feßler ward allge-mein, als der Bau eines neuen Arbeitssaales zur Aus-führung kommen sollte. Feßler, welcher stets das Beste