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Macht über ihn aus; er trat beobachtend, berechnend undvorsichtig auf und mußte so allerdings leicht kalt und gleich-gültig erscheinen. Aber seine Beobachtungen führten ihnauch leider wieder zu dem ungünstigen Resultate, daß diegewöhnlichen Freimaurerlogen mehr oder weniger Mönchs-klöster seien. Er sagt selbst: „Dort wie hier werden durchgeheime Einwirkung Selbstsucht und Gemeingeist in be-ständiger Reibung erhalten; dort wie hier sieht man eineMenge Kräfte, in einem kleinen Raum zusammengedrängt,bald vereinigt mit einander wirken, bald getrennt sichgegenseitig zerstören. Im Kloster und in solchen Logenist jedes Interesse des Einzelnen nur unter der Heucheleiund Verschmitztheit sicher; hier wie dort heißt Parteigeist,Gemeinsinn und persönliche Gehässigkeit Anhänglichkeitan die Sache; hier wie dort hat jeder seine eigenen Ge-heimnisse und glaubt, die Geheimnisse aller klebrigen zudurchschauen, und so wird eine solche Loge, wie dasMönchskloster, ein Tummelplatz des Ehrgeizes, der Eitel-keit, der Eifersucht, des Hasses, der Ränke und der Ver-schlagenheit.", Wohl ist klar, daß Br. Feßler hier zuschwarz gesehen hat; aber freilich waren auch die Erfah-rungen, die er später machte, nicht geeignet, ihm dieseAnsicht zu nehmen. Und als er bei einer Wahlangelegen-heit nichts als schöne Redensarten hörte; als er erfuhr,wie hinter dem Rücken des Gewählten dieselben sich indie bösartigsten Verdächtigungen, in die giftigsten Angriffeverwandelten: da nahm er sich vor, auch von dieser Brüder-gemeinde auf immer Abschied zu nehmen. Durch einenZufall ins Logenhaus geführt, wird er genöthigt, in dasOonseii suplime einzutreten, wo man ihm sogleich austrug,theils die Rituale der drei Johannisgrade umzuarbeiten.