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welcher Art man mit dem liebenswürdigen, wahrhaftgroßen Monarchen reden konnte und wie theilnehmendund menschenfreundlich er war. So sehr aber auch Feßlerdie Humanität Josephs verehrte und anerkannte, so konnteer sich doch mit seiner wechselnden wandelbaren Politik nichtimmer einverstanden erklären und die Ueberzeugung, daßJoseph oftmals in seinen Reformationen und Einrichtungenzu schnell handle, spornte ihn zu großer Klugheit in seinemAmte an. Er enthielt sich so viel als möglich aller Aeuße-rungen, die seine Gegner zum Vorwände einer Anklagehätten machen können. Aber indem sein Verstand sich inAcht nahm, schritt sein Herz und seine Phantasie zu einemWerke fort, welches die Wnth seiner Gegner bis zurhöchsten Flamme anfachen sollte. Seiner Amtsstudien unddes Katholicismus völlig überdrüssig, aber dennoch nachliterarischer Thätigkeit und Schriftstellerruhm begierig,nahm er sich vor, an dem Marc Aurel das Bild einesweisen und gerechten Regenten in einem historisch- Psycho-logischen Gemälde aufzustelleu. Das Bild sollte in dialo-gischer Form dargestellt werden und um sich darin zuüben, verfaßte er vorher das Trauerspiel Sidney. SeineFreunde drangen in ihn, dasselbe der Öffentlichkeit zuübergeben. Die Eitelkeit siegte über seine Klugheit undVorsicht, und er übergab cs dem Schauspieldirector Toskenizur Aufführung. Am 26. Januar 1788 wurde es beivollem Hause unter den schreiendsten Beifall aufgeführt.Da darin Jakob des II. Machthandlungen, der Jesuitenverderbliche Ränke mit den grellsten Farben geschildertwurden, so war es kein Wunder, daß das Stück mächtigeFunken in den Zunder des Jesuitenzorns warf. Gleichden Tag darauf wurde es denuncirt, Feßlern wurde das