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Deiner Selma! O geuß de» BalsamIn die Wunde der verlaßnen,
Selmar, drin heiliges Wort!
Selmar.
Selma, dein Wort: Du erscheinst, stirbst duvor mir.
Deinem SelmarO geuß den BalsamIn die Wunde des verlaßnen,
Selma, dein heiliges Wort!
Aber bann es, wer schied, kann er sein BildSchassen dem wartenden Blick des Freundes,
Der verstummend ihm zurükbliebAn der trennenden Gruft?
Zeigen kann ich vielleicht, daß ich dir nah.Daß ich dein Selmar noch bin! durch Zeichen,Die gewiß dir, wie Erscheinung,
Und nicht schreklich dir sind.
S elma.
Wenn einst, Selmar, im Lenz unter dem DaumZunge Blüthe dich labt; dann gieß' ich.
Wie den Regen, der nicht treufelr.
Zeigend, ans dich sie herab.
Sei-