Druckschrift 
Grammatische Gepräche
Entstehung
Seite
53
Einzelbild herunterladen
 

-- > 5Z

- Ausl. Wieder die Unrechte Pforte! Und dusichst?

- Bilds. Man hatte, von dem ersten griechi-schen Dichter an , bis zu dem lezten römischen, ganzandere Vcrsartcn, als die sind, welche man seit denTrubaduren bis jetzo hat. Aber von welcher Dauerist auch diese lezte Zeit. Daß die erste öfter, und lan-ger golden gewesen sey, ist nun so eins von den Vor-urteilen für das Alterthum. Die trubadurischcn Sil-benmasse crscdern gleiche, oder ähnliche, und zugleichkleine Verse. Daß oft ihrer zwey wie Einer geschrie-ben werden, macht den Hörer nicht irr; auch «Hut eSbaS Wort Abschnitt nicht: erhört einmal nichts an-ders als kleine Verse, von denen der folgende gcwön-lich einen Hauch länger dauert, als der vorhergehende.Aber dieß ist eben das f.inste, schönste, das höchste,genungthnendste, was das Ohr sodcrn kan, und wasvor andern das Trauerspiel, und das Heldengedichtbeseelt. Welch ein poetischer Periode, der, wenn erseinen Tanz hals, Glieder bewegt, die diese Bildung,diese Schönheit, diese Vollendung haben! Kurz,der Vorzug der trubadurischen Siibenmasse vor den

-rie-