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1 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
321
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unter den Deutschen- zri

Der Lands Friedensoberste/ weicher in Pohlen der Comföderationsmarschall heißt, ward von den Verbundenen er«wählt, und vom Kaiser, ehe diese Conföderations zu mäch,tig wurden, bestätigt b). Dessen Amt und Gerichte, vorwelchem die kriegenden Theile ihre Befehdungen gegen rimander zum Protokoll nehmen ließen, war denjenigen, welchegegen die Kriegesgesetze behandelt wurden, ein sichererSchutz.

Solchergestalt kann man behaupten, daß das ebmaligeFaustrecht weit systematischer, und vernünftiger gewesen,als unser heutiges Völkerrecht, welches ein müßiger Marmentwirft, der Soldat nicht ließt, und der Stärkste verlacht.Die mehrsten heutigen Kriegesursachen sind Beleidigungen,welche insgemein eine einzige Person treffen; oder Forderun«gen, so eine einzelne Person zu machen berechtiget ist; undworan Millionen Menschen Theil nehmen müssen, die, wennes auch noch so glücklich geht, nicht den geringsten Vortheildavon haben. In einem solchen Falle hätten unsere Vor«fahren beyde Theile eine scharfe Lanze gegen einander bre«chen lassen, und dann demjenigen Recht gegeben, welchemGott den Sieg verliehen hatte. Nach ihrer Meynung warder Krieg em Gottesurtheil, oder die höchste Entscheidungzwischen Partheyen, welche sich keinem Richter unterwerfenwollten. Urlog war die Entscheidung der Waffen; wieUrcheil die Entscheidung des Richters. Und es dünkte ih«nen weit vernünftiger, billiger und christlicher zu seyn, daßeinzelne Ritter ein Gottesurtheil mit dem Schwerdte odermit dem Sperre suchten, als daß hunderttausend Menschenvon ihrem Schöpfer bitten, daß er srin Urtheil für denjeni«gen geben solle, welcher dem andern Theile die mehrsten er«schlagen hat.

Nun

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Mös parr. phanr. l. Th. X