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1 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
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wieder zur Handlung vereinigen sollen? 261

zu unsrer Zeit etwas unvollendetes, dergleichen wir an kei-nem alten Kunststück und gegenwärtig an keinem rechten eng-ländiftben Stücke antrrffen. So sehr ist das Handwerkzugleich mit der Handlung gesunken. Die einzige Aufmun-terung der Handwerke kommt jetzt noch von Höfen, undwas sollen einige wenige mit Besoldungen anqelocktr Hofar-beiter gegen Handwerker, die wahrend dos HanseatischenBundes für die ganze Welt in die Wette arbeiteten?

Das Exempcl der Städte in Frankreich, wovon die vor-nehmsten im vorigen Kriege dem Könige ein Schis baueten;der ähnliche Entschluß des Theaters zu Paris, und der großeAnschein, daß jede große Stadt und Herrschaft in Deutsch«land, wenn der Landesherr wollte, ein Schis lzur See ha-ben könnte, mögte zwar manchen auf den Einfall bringen,daß man endlich auch wohl eine deutsche Flotte in See setzenund sich damit eben die Dorthetlc wieder erwerben könnte,welche unsre Vorfahren befassen, und andre Seemächte besi»tzen, die ihre Commerzientractaten mit der Kriegesmacht un-terstützen. Man könnte wenigstens hoffen, die Handlungdamit offen, und die Seemächte abzuhalten, sich in jedemReiche Monopolien zu bedingen. Denn was sind die Heu«tigen Commerzientractaten anders als Monopolien? Undermächtiget sich nicht beynahe jeder Herr die Handlung seinesReichs den meistbietenden Seemächten zu verpachten? Alleindergleichen süsse Träume, ohne deren Erfüllung Deutschlandgleichwohl niemals einen einzigen Commerzientractat mit dennordischen Reichen zu Stande bringen wird, verbietet unsdie Reichsverfassung und auf sichere Weise selbst die Kaiser-liche Capitulation. Bcym Anfang des dreyßigjahrigen Krie-ges legten es die Schweden dem Kaiser sogar zum Uebermuthaus, daß er au eine Reichsflotte in der Ostsee, welche doch,wenn man sich nur über den Namen versteht, nichts unge-

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