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1 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
258
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2Z8 Ob die deutsche Städte sich

Zu der neuesten Wahlcapitnlation heißt es endlich noch,wiewohl leider zu einem sehr großen Ueberfiusse:

Ihre» Kaiserliche Majestät wollen die Commcrcia desReichs zu Wassr und zu Lande nach Möglichkeit be-fördern — Dagegen aber die großen Gesellschaften,Kaufgrwerbsleute und andre so bisher mit ihrem Gelberegiert, gar abthun.

Und so hat zu allen Zeiten von dem ersten Augenblick an,da der deutsche Nationalgeist sich einigermaßen erheben wol,len, bis ans die heutige Stunde, rin feindseliges Genie ge-gen uns gestritten. Man denke aber nicht, daß unsre Ge-setzgeber zu schwache Augen gehabt haben. Nein, die Terri-torialhoheit stritt gegen die Handlung. Eine von beydmmußte erliegen; und der Untergang der letzter» bezeichnet inder Geschichte den Aufgang der erstem. Wäre das Looßumgekehrt gefallen; so hätten wir jetzt zu Negrnspurg einunbedeutendes Oberhaus, und die verbundenen Städte undGemeinden würden, in einem vereinigten Körper die Gesetzehandhaben, welche ihre Vorfahren, mitten in dem hcftig-flen Kriege gegen die Territorialhoheit, der übrigen Weltauferlegt hatte». Nicht Lord Clive., sondern ein Rathsherrvon Hamburg würde am Ganges Befehle ertheilen.

Noch sind es keine vierhundert Jahre, daß der Hansea-tische Bund den Sund und die Handlung auf Dannemark,Schweden, Pohlen und Rußland mit Ausschluß aller übri-gen Nationen bchauptete; Philipp den IV. von Frankreichuöthigte, den Britten alle Handlung auf den französischenKüsten zu verbieten; und endlich mit einer Flotte von hun-dert Schiffen Lissabon eroberte, um auch diesen großen Sta-pel zur Handlung für alle entdeckte und zu entdeckende Welt-tbcile zu seinem Winke zu haben; eine Unternehmung, wel-che mehr Genie zeiget, als die Erfindung des Pulvers, de-