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1 (1845) Des Knaben Wunderhorn : alte deutsche Lieder
Entstehung
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Ich »ahm mein Schwert wohl i» die Hand,Und gürtt es a» die Seiten,

Ich armer mußt zu Fuße gehn, . ,

Weil ich nicht hatt zu reiten. i

Ich hob mich auf und ging davonUnd macht mich auf die Straßen,' ->^7Mir kam ein reicher Kaufmannssohn, ^

Sein Tafch mußt er mir lassen.

Der Tod und das Mädchen imBlumengarten.

(Fliegendes Blatt aus Adln.)

Es ging ein Mägdlein zarteFrüh in der MorgenftundIn einen Blumengarten,

Frisch, fröhlich und gesund; ^

Der Blümlein eS viel brechen wollt,,, .,<7Daraus ein Kranz zu machen, „

Bon Silber und von Gplö.„ ,, -Da kam herzu geschlichen „

Ei» gar erschrecklich Mann,

Die Färb war ihm verblichen.

Kein Kleider hatt er an, ,,

Er hatt kein Fleisch, kein Blut, kein Ham,Es war an ihm verdorretSein Haut und Flechse» gar.