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1 (1845) Des Knaben Wunderhorn : alte deutsche Lieder
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Sie hat es mit Stecke» und Ruthen gefangen.Ach weh! Fron Mutter, wie weh!

Wo ist daun das Übrige vom Fischlein hinkommen?Maria, mein einziges Kind!

Sie hats ihrem schwarzbraunen Hündlein gegeben.Ach weh! Frau Mutter, wie weh!

Wo ist dann das schwarzbrauneHündlein hinkommen?Maria, mein einziges Kind!

Es ist in tausend Stücke zersprungen.

Ach weh! Frau Mutter, wie weh!

Maria, wo soll ich dein Bettle», hin machen?Moria, mein einziges Kind! ^

Du sollst mirS auf den Kirchhof machen, ^Ach weh! Frau Mutter, wie ipch!

Jesajas Gefkchk.

(Don Martin Luther. Aus dem neueröffneten herrlichen Schatz«der Kinder Gottes. Zittau bei David Richtern. 171V. S. 393.)

Jesaia dem Propheten dies geschah.

Daß er im Geist den Herrn sitzen sahAuf einen, hohen Ahron und Hellen Glanz,

Seines Kleides Saum den Chor füllet ganz,

Es stunden zween^ Seraph bei ihm dran.

Sechs Flügel sah er einen jeden Han,

Mit zween verbargen sie ihr Antlitz klar, ^

Mit zwee» bedeckten sie ihre Füße gar,

Und mit den andern zween sie flogen frei.