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1 (1845) Des Knaben Wunderhorn : alte deutsche Lieder
Entstehung
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allhie ausbrcchend auf München zu ziehen will. Nu»Hab ich je nicht von hinnen können scheiden, ich Habmich dann mit Euer Gnaden abgeletzet. Habe Derenzu Lieb ein neues Licdlein erdicht, so Euer Gnad dasbegehrt zu hören, wollt ichs Deren zu letze singen.Der gute Herr, so dann von Art ein demüthiger Herrwar, sagt: Mein Grüncnwald, ich wills gern hören,wo sind deine Mitsingcr, so dir behülflich sein werden,laß sie kommen. Mein Gnädiger Herr, sagt er, ichmuß allein singen, den» mir kann hierin weder Vaßnoch Diskant helfen. So sing her, sagt der Fuker.Der gute Grünen Wald Hub an und sang sein Liedmit ganz fröhlicher Stimm heraus. Der gut Herrverstund sein Krankheit bald, meinet aber nit, daß derSach so gar war, wie er in seinem Singen zu verstehngeben hat, darum schickt er eilend nach dem Wirkh;als er nun die Wahrheit erfuhr, bezahlt er dem Wirthdie Schuld, errettet dem Grünenwald seinen Man-tel, und schenkt ihm eine gute Zehrung dazu. Dienahm er mit Dank an, zöge demnach seine Straße,da erhob sich ein Wind, der selbigen Mantel recht lu-