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Äer Stadt Bingen
bei Gelegenheit der Künstlerverfammlungam 3«. September dargebracht
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Ihr Düsseldorfer wart gar schi'auDaß Ihr uns ries't nach BingenHier muß, das wußtet Ihr genau,Das Künstlerfest gelingen.
Hier wo vereint die Nahe undDer Rhein zusammen laufen,Bis sie im fernen MeeresgrundVor lauter Lieb versaufen.
Hier wo der Sonue erster Koch,Das Rebeublut bereitetUnd selbst das enge BingerlochDem Schiffenden sich weitet.
Hier wo mau voll Barmherzigkeit,Gern jede Blöse decket,
Und in ein nagelneues KleidDen Mansethnrm gestecket.
Hier wo der Durst'ge seinen BrandIn wenig Geld ertränket,
Die weil das kleine HeffenlandDie größte Schoppen schenket.
Hier wo, — doch was ich seh' und hör'S'ist Alles zum Entzücken!
Auf Brüder trinkt die Gläser leerUnd laßt die Hand uns drücken.
Dem Künstlerbund dies Glas und tspp!Dem Binger — diesen Schoppen,
Damit uns seine alte Klopp,
Die Bilder Hilst verkloppen.
Bingen, am 30. September
1850 .
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H. Rüstige.