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dem wolledel undt hochgelehrten Herren Johann Michaelen Hertmanmzeith lebens gewesenen dero rechten doctoren undt verscheidener chur- unotFurstenrathen ehelich gezielt annoch minderiharige Kinder, gestalt dieselbein allen ihren sachen zu vergehen, zu verstehen undt zu vertretdeniurLvit utilis veile kacere et utilia prsetermittere diesennegst zeigteermelter Herr Curator dienstlich ahn, weß maßen seine obgenante zweyunmündige zum aiaenthumb zweyer siebendtheilen sicherer aufs demSandtkaulen binnen Colln gelegenen zum Krängen gnanten behausung,ihro Mutderen die leibzucht Vorbehalten berechtiget, seye aber nit ohne,maß gestalt sie obgemelter fraw requirentinne mit zuthun ihrer groß-jhärigen mitintereßenten inhalts beyliegenden kauffbriefss alsolche Be-hausung vor undt umb die summ von ein dhausent dreyßig rthlr. kauff-Bl. undt verziegspfennig, der fraw Wittib Herren Casparens Cramers der-8b gestalt kaufflich zu uberlaßen damitn auß genante kauffpfenning dieauffm Hauß vigore Obligationes gestandene Zwolffhundert dhaler sambtetlichen iharen verlauffenen intereße abgestatdet werden möchten, undtdan er Herr Curator mittel außgeschwohrenen aidts behalden solchen ver-kausfn seinen gedachten unmündigen pro guotis beßer gethan alß gelaßenzu sein, gestalt die federen per quotsetwa uberschießende achtzehn rthlr.zu deren notdurfft hinzuverwenden, alß hat der Herren Scheffen urtheilgeben, daß beheltnuß möge undt macht haben, man ihme Herrn Curatorigedachter zwey siebendentheil außsolgen laßen undt solches wie recht, uhr-kunden, inscrinijren undt schreiben solle.
Datum ut suprs.
Köln, Historisches ArchivTchreinsbuch (s. Virginibus.)
274 Bl. 175b
1702 Februar 11.
Kundt seye, daß jovis 6ta ootobris 1701 in iuclicio dlieüeriob etc.Immissia taota der hochehr- undt tugendtreicher frawen Gertrudenvon Weidenfeldt nachgelaßener wittiben Herrn licentiati Hert-manni sehl. an ein drittentheil des Haußes zum Offerstoltz cum apper-tinentjjs aufm Eigelstein gelegen, ferneren inhalts schreins alß ihro aner-storben von todt weil. Herrn Iosephi Hillebrandi von Weidenfeldt ihresHerrn Bruders sehlig, man dan solcher Anwaldigangh wie recht nach-gangen, niemandt aber erschienen, so wiederstandt gethan, alß ist dieselbein ihrer macht steth und fest erkant, undt hatt der Herren scheffen urtheilgeben, daß man solches wie recht verurkunden, inscrinyren undt schreibenmöge, haben also in macht vorinscrinierten scheffen urthoils eingangs be-sagte frau Gertruden von Weidenfeldt nachgelassene wittib Herrn lücsntlstiHertmanm sehl. geschrieben an einen drittentheil von zweyen Hausierengelegen nechst dem Hauß Mullershauß zum Eigelstein wahrt, alßdie liggendt vor achten, unden undt oben, fort an einen drittentheil einesHaußes gnandt Overstoltz undt was wilne Gottschalck gnandt Mullers-hauß entgegen dem Putz bey st. Maviren, als das ligt, so wie solches Ubro