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Auszüge aus den Schreinsbüchern in Köln.
' 1. Bestimmungen des Michael Hermans —1— über sein Haus zum Salzrump.
Schreinsbuch 184, 103ssLolumbs, LIericoramj
^ 1618 Februar 1.
Kundt sei das von tobte weilands Elisabethen vonKerpen anerstorben und gefallen sein Peter, Wilhelmen,Johannen, Annam, Johanna und Elisabethen, iren ehe-ligen Kinderen die wir zu gesinnen Michaelen Hermanni desBatters Vorbehalten ime daran seiner Leibzucht geschrieben haben an ihreKindtheil machende einem jederen einen zehententheil einesdrittentheils des hauß zum Saltzrump genant uf der Reimersgaßen ordebei dem Putz für achter unden und oben, welch driitentheil nun ein Haußfür sich ist, nemblich das Hauß bei dem Putz zu st. Mariengarden wart, so1 wie das für anno 1583 geschrieben steht, also das obgemelte Peter,
Wilhelm, Iohan, Anna, Johanna, und Elisabeth Hermanni ein jeder sei-nem zehententheil der Erbschasft vurs. von nun vortan mit recht, habenund behalten, keren und wenden mögen wahni ein jeder seinen theil will,behalten dem erblichen zins seines rechtens. Datum den eirsten februarij" anno 1618.
Kundt sei, das im jare 1609 am Montag den 6. aprilis anweldigkeitist geschehen dem achtbaren Michael Hermanni an zwei zehenten-theil der erbschafft im negsten noto alß ime anerstorben von todtJohanna und Elisabethen seiner Kinder von ime und wilneElisabeth Kerpens ehelig geschaffen, weil dan gemelter immittentsothaner anweldigkeit wie recht nachgangen und niemandt binnen gedingund dagzeit erschienen so widderstandt gethan, ist dieselb in der machtsteet und vest erkandt und hat Schesfen urthel geben man dieselb wie recht^ urkunden, inscrinieren und schreiben solle, haben also in macht ergange-
nen urthelß gemelten Michaelen Hermanni mit Bewilli-gung Gertrud Lin gen seine jetzige ehehausfrau an erclerte zweizehentheil allein geschrieben, von nun vortan mit recht zu haben und zu-^ behalten, zu keren und zu wenden in wes handt ehr wilt, Vorbehalten
dem erblichen zins seines rechtens. Datum ut 8upra.
1618 Februar 1.
Schreinsbuch 184, 103b
n. 2.
Kundt sei, das der achtbar Michael Hermanni an seiner Leib-zucht vort an seinen zwei Zehententheil cigenthumbs und dannoch Pe-te r, W i l h e l m, I o h a n und A n n a H e r m a n n i an iren vier zehen-