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1 (1928) Die Familie Hertmanni
Entstehung
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1787 29. 3. 1829), Wilhelm wirkte zuerst 2 Jahre lang (1868 bis1870) als Lehrer an der höheren Bürgerschule in M.Gladbach. DenKrieg 18701871 machte er als freiwilliger Krankenpfleger mit.

Nachdem die Hochzeit am 8. 9. 1874 in Moers im Hause vonTante Pütz stattgefunden und das Ehepaar kaum Wohnung imSeminar zu Moers gefunden hatte, kam Wilhelm Bornemann als1. Lehrer an das Lehrerseminar zu Mettmann und von dort 1876 alsköniglicher Kreisschulinspektor für die KreiseKreuznach, Meisenheim und Sobernheimnach Kreuznach. Hier entfaltete er außerseiner beruflichen eine rege politische Tätig-keit als Anhänger der nationalliberalenPartei. Ein ausgezeichnetes Rednertalentkam ihm dabei sehr zu statten. Bei vielendie Öffentlichkeit betreffenden Fragenwirkte er führend mit. 1890 erhielt er dieBerufung nach Frankfurt (Main) für diedamals neu geschaffene Stelle als ersterStadtschulrat. Hier wirkte er in großemSegen 6)4 Jahre lang, bis am 19. 11. 1896auf einer Dienstreise in Leipzig ein Schlag-anfall seinem Leben ein jähes Ende be-reitete. Die Stadt Frankfurt ehrte sein An-denken dadurch, daß sie eine ihrer Straßennach ihm benannte.

Wilhelm Bornemann hinterließ nach glücklichster Ehe seine Witwemit 3 noch unversorgten Kindern, für die die kleine Pension nichtausreichte. Trotzdem ge-lang es der energischen,für sich selbst stets an-spruchslosen und auf dasWohl ihrer Kinder bedach-ten Frau dadurch, daß siePensionärinnen aus demIn-und Auslande, für diesie stets in der mütter-lichsten Weise sorgte, in ihrHaus aufnahm, nicht nurdas zum Leben Nötige zuschaffen, sondern sich auchnoch ein bescheidenes Ver-mögen zu erwerben. Siestarb am 30. 8. 1916 inFrankfurt (Main) nacheinem Krankenlager vonwenigen Tagen. Ihr Lebenwar Liebe und Arbeit.

FrauWilhelmBornemannAuguste geb- Hertmanni(4776)

Wilhelm u. Auguste Bornemann (4776)