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1265 10. Maria Ursula Iosepha von Schoenebeck 4. 6. 1783 — vor 1844
X 19. 5. 1802 Heinrich Johann Schnitzler.
1266 11. Peter Mathias von Schoenebeck, geb. 9. 6.178b (nach dem Tode seines
Vaters). Er machte den französisch-spanischen Krieg mit und verlor1805 aus der Rückkehr aus Spanien durch Schissbruch samt deranderen Schifssbesatzung sein Leben.
Das Leben der meisten Angehörigen dieser ersten Unterlinie der Schoene-becks hat sich in einfachen Bahnen bewegt, sodaß wir uns bei ihnen mit derTabellenform begnügen können, zumal wir auch nicht mehr von ihnen erfahrenhaben. Bei einigen Wenigen können wir im Folgenden einen etwas ergänzen-den Bericht erstatten.
1667 Franz Gabriel von Schoenebeck, der Stammvater dieserUnterlinie, war am 9. 8. 1740 zu Brühl getauft worden. Als seine Taufpatenbegegnen uns ein paar Vertreter der Brühler Stammlinie der Familie Hert-manni, nämlich sein in Brühl als kurkölnischer Amtsverwalter lebender OnkelJohann Gabriel Hertmanni — 4621 —- und dessen Ehefrau Maria Clara Karo-line Koels.
Franz Gabriel, welcher als Erbzinsherr zu Stein, Herr zu Düsternäu, Plagund Huenthsberg bezeichnet wird, widmete sich zunächst dem Militärstande undmachte als Hauptmann im kölnischen Regiment von Holstein die preußisch-französischen Kämpfe im Siebenjährigen Kriege (1756—1763) mit, in denen ersich auszeichnete.
Am 15. 3. 1762 vermählte er sich mit Anna Gertrud IosephaAntoinette Gräfin von Oeynhausen zu Erpel (23. 5. 1745 bis6. 3. 1797). Er starb am 23. 2. 1785 in Bonn. U
1656 Johann Peter von Schoenebeck, geb. 19. 9. 1820 zu Hüngs-berg, war Angestellter einer Zuckerfabrik. Er ist am 16. 11. 1866 inKöln gestorben. Seit dem 25. 11. 1848 war er mit Gertrud Boßverheiratet, die am 20. 9. 1826 zu Mersch bei Jülich geboren und am7. 11. 1877 zu Köln verstorben ist.
165/ ^ Die älteste Tochter Eva von Schoenebeck ist am 2. 11. 1849
in Köln geboren, besuchte 1864—1868 den Lehrerinnenkursus zuKöln und war nach bestandenem Examen als Lehrerin an derVolksschule zu Flerzheim von 1871—1876, in Kendenich von1875—4885 und dann in Köln-Ehrenfeld tätig. Am 1. 7. 1906wegen eines Herzleidens in den Ruhestand versetzt, lebte sie, aufdas Zimmer angewiesen, seit 1925 in dem Herz-Iesu-Kloster der. ^ Augustinerinnen in Groß-Königsdorf bei Köln.
1652 LElisabeth von Schoenebeck, geb. 12. 10. 1852 in Köln.
Von frühester Jugend an kränklich, lebte sie nach dem Tode ihrerMutter bei ihrer Schwester Eva bis zu ihrem Tode am 30.12.1897.
') Kirchenbücher St. Remigius in Bonn.