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alten Hut" im Volksmunde „Das Hütchen" genannt, wenn er auchvon Natur keineswegs klein war. Zwecks Vergrößerung der in dereigentlichen Stadt Mayen gelegenen Fabrik erwarb er in dem schönen
_ Rettetal vor der _
Stadt eine Mühle,um die Wasserkraftfür die Hutfabrikauszunutzen. Judem Wohngebäudedieser Mühle rich-tete er einen Hotel-betrieb ein. Das,Kurhmel im Nette-tal'wurde eineZeit-lang von feinerSchwester Doro-thea und derenMann — 2460 —geführt. Nach demTode des Josef
Josef Hertmanni
(2408)
Frau Josef HertmanniJohanna geb. Comes (2408)
Hertmanni behielten seine Kinder den Hotelbetrieb noch einige Jahre bei.Es war ein besonders von Kölnern gern aufgesuchtes Erholungsheim.In der Inflationszeit kam das Anwesen jedoch zum Verkauf.
Josef Hertmanni war seit dem 20. 1. 1873 mit der am 6. 4. 1851zu Mayen geborenen Johanna Comes verheiratet. Sie starbzu Mayen am 24. 12. 1906, er folgte ihr am 8. 7. 1911 im Tode nach.Seine 8 Kinder sind:
a. Johanna Hertmanni, geb. 14. 12. 1873 zu Mayen undam 2. 1. 1880 ebenda verstorben.
b. Katharina Hertmanni, geb. 22. 9. 1875 zu Mayen,starb am 14. 12. 1879.
c. Willibrord Hertmanni, geb. 14. 8. 1877 zu Mayen,übernahm die väterliche Fabrik und verband damit eine Kohlen-handlung. Die Inflationszeit bereitete dem Unternehmengroße Schwierigkeiten.
Seit dem 27. 6. 1917 ist er verheiratet mit der am12. 3. 1893 zu Bonn geborenen Therese Lohrscheid.Ihrer Ehe entsprang als einziges Kind:
a Inge Hertmanni, geb. 31. 1. 1919 zu Mayen.
6. Johanna Hertmanni, geb. 10. 1. 1881 zu Mayen. Siehat nach dem Tode des Paters sich vornehmlich um die Füh-rung des Kurhotels bemüht. Jetzt lebt sie ohne Beruf zuMayen.
c. Josef Hertmanni, geb. 26. 5. 1884 zu Mayen. Er wid-mete sich dem Baufache, verunglückte aber tätlich auf einerAutofahrt zwischen Niedermendig und dem Laacher See am29. 5. 1912. Er ist in Mayen bestattet.