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1 (1928) Die Familie Hertmanni
Entstehung
Seite
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L.

Ferdinand Hertmanni.

Die 1. Unterlinie beginnt mit Ferdinand Hertmanni 2025 (ver-heiratet mit Margarethe Pleinen). Sein ältester Sohn, der ebenfalls Ferdinand 2026 hieß und der mit Elise Weiler verheiratet war, führte den NamenHertmanni bis in unsere Tage fort, ebenso sein Sohn Willibald 2655(verheiratet mit Anna Müller). Da letzterer auch einige Töchter hat, die sich ver- ^heiratet haben, tauchen neue Familiennamen auf: Frenzel, Reif und Werner.

Seine Töchter Margarethe2040 und Katharina2067bringen durch ihre Verheiratung die Namen Merx bezw. Schellmann in dieFamilie.

Es sind im Ganzen 53 Nachkommen in dieser 1. Unterlinie.

2025 Ferdinand Joseph Balthasar Hertmanni ist am 8. 9. 1806 zuBonn geboren. Nach einer Bescheinigung des Oberbürgermeisters Windeck zuBonn vom 27. 9. 1832 ist diese Geburt in die standesamtlichen Register nichteingetragen. Deswegen hat der Friedensrichter zu Bonn am 28. 9. 1832folgende 4 Personen eidlich vernommen

L, Den Branntweinbrenner Richard Biesing zu Bonn, einen Vetter desKomparenten Hertmanni,

b. Jakob Neesen, Kaufmann zu Bonn, ebenfalls Vetter,

c. Peter Josef Vincenz Schulten, Calkulator zu Mayen und

ll. Johann Henseler, Ackerer zu Bonn, beide letztere nicht verwandt.

Diese erklären einstimmig,daß es ihnen allen recht gut bekannt sei, undauf der Notorität beruhe, daß der hier anwesende Ferdinand Josef BalthasarHertmanni der älteste Sohn aus der Ehe des noch lebenden Nicolaus Maximi-lian Hertmanni, Lieutenant im französischen Militärdienste wahrscheinlich, zuBar le Duc bei der 2. Fremdenlegion stationiert und der ebenfalls noch leben-den Lambertine Schöller gewärtig ohne Gewerbe in Mayen wohnend sei; daßderselbe am 8. 9. 1806 zu Bonn gebohren sei". Dieser Offenkündigungsakt istdurch Beschluß der I. Zivilkammer des Kgl. Landgerichts zu Koblenz vom6. 11. 1832mit seinem ganzen Inhalt nach bestätigt" worden.

Am 4. 1. 1833 heiratete Ferdinand Hertmanni die am 18. 2. 1808 zuMayen als Tochter des Rotgerbers Wilhelm Pleinen und seiner EhefrauRegina Llasen geborene Margarethe Pleinen. In der Heiratsurkundewird er als Kommissionär bezeichnet, später war er Handels- und Rechtskon-sulent.

Er sang sehr gerne und zwar Lieder, die er sich selbst auf der Guitarre be-gleitete, während er im Zimmer auf und abging. Aus seinen letzten Jahrenwird erzählt, daß er sich scherzhaft immer dessen rühmte, daß er noch alle seineZähne habe. Er hatte nämlich von Jugend an alle ihm ausgefallenen Zähnegesammelt. Es war sein Wunsch, daß ihm diese Zähne bei seinem Begräbnismit ins Grab gegeben würden. Das ist nun allerdings vergessen worden. Als

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